Besitzer misshandelt Hund in Wien – Festnahme nach Widerstand
Redaktion Polizeiticker Österreich
Am Freitag, 28. August 2026, soll ein 28-Jähriger in Wien-Donaustadt seinen Hund auf offener Straße geschlagen und getreten haben. Der Hund wurde dem Mann abgenommen. Ein Polizist wurde bei der Amtshandlung verletzt.
Nachdem ein 28-jähriger Mann (Stbg.: Österreich) in Wien-Donaustadt seinen Hund auf offener Straße mit Schlägen und Tritten misshandelt haben soll, wurde die Polizeidiensthundeeinheit von Kräften des Stadtpolizeikommandos Donaustadt unterstützt.
Eine Passantin, die den Vorfall beobachtet und den Notruf verständigt hatte, betreute den augenscheinlich verletzten Hund bis zum Eintreffen der Polizei. Der offensichtlich stark alkoholisierte Hundebesitzer versuchte im Zuge der Amtshandlung zu flüchten und versuchte einen Polizisten niederzustoßen. Er wurde wegen des Verdachts des Widerstandes gegen die Staatsgewalt vorläufig festgenommen. Ein Beamter wurde dabei leicht verletzt. Der Tatverdächtige befindet sich in Polizeigewahrsam.
Der Hund, ein American Staffordshire Terrier, wurde dem Mann nach behördlicher Verfügung abgenommen und der Wiener Tierrettung übergeben. Zudem wurden mehrere Anzeigen nach dem Tierschutz- und Tierhaltegesetz erstattet, da der Tatverdächtige unter anderem keinen Hundeführschein für diesen Listenhund besaß.
Im Zuge weiterer Erhebungen stellte sich außerdem heraus, dass der Festgenommene zuvor ein Lokal nach dem Konsum alkoholischer Getränke verlassen haben soll, ohne die Rechnung zu begleichen. Auch diesbezüglich wurde Anzeige erstattet.
Quelle der Polizeinachricht: LPD Wien