A9 Kammern – Zwei Schwerverletzte nach Explosion in Raststation
Redaktion Polizeiticker Österreich
Beide Verletzten wurden per Rettungshubschrauber ins LKH Graz geflogen. (Bildquelle: Freiwillige Feuerwehr Seiz)
Bei einer explosionsähnlichen Verpuffung im Keller einer Raststation an der A9 bei Kammern im Liesingtal wurden zwei Mitarbeiter schwer verletzt. Das Restaurant wurde evakuiert, die Ursache des Vorfalls ist noch unklar.
Kurz vor 15:30 Uhr wurden zahlreiche Einsatzkräfte zur Raststation Kammern im Liesingtal im Bereich der A9-Pyhrnautobahn gerufen. Grund dafür war eine angebliche Explosion im dortigen Bereich. Vor Ort stellten Polizisten fest, dass die betroffene Örtlichkeit im Keller des dortigen Autobahn-Restaurants liegt. Dort war es aus bislang ungeklärter Ursache zu einer Art Verpuffung gekommen.
Einsatzkräfte rücken zur Raststation Kammern im Liesingtal aus, nachdem eine Explosion im Kellerbereich gemeldet wurde. (Bildquelle: Freiwillige Feuerwehr Seiz)
Dabei wurden zwei Männer im Alter von 20 und 21 Jahren aus Ungarn schwer verletzt. Die Mitarbeiter der Raststation dürften schwere Verbrennungen an den Extremitäten erlitten haben. Ein anwesender Arzt leistete Erste Hilfe. Das Österreichische Rote Kreuz führte in der Folge die medizinische Erstversorgung der Verletzten durch. Beide wurden vom Rettungshubschrauber C12 ins LKH Graz geflogen.
Ermittlungen laufen
Einsatzkräfte von Polizei und den alarmierten Feuerwehren Kammern sowie Seiz evakuierten in der Folge das gesamte Restaurant. Die zu diesem Zeitpunkt anwesenden Personen wurden vorübergehend auf einem Parkplatz in Sicherheit gebracht. Sprengstoffkundige Polizisten (SKO), spezialisierte Beamte in Bezug auf Gefahrstoffe (GKO), Brandermittler sowie das Arbeitsinspektorat nahmen daraufhin die Ermittlungen auf.
Die Verpuffung ereignete sich im Kellerbereich der Raststation. (Bildquelle: Freiwillige Feuerwehr Seiz)
Der Betreiber hat die Gaststätten vorübergehend geschlossen. Brandermittler des Landeskriminalamtes (LKA) Steiermark haben die Ermittlungen übernommen. Sie versuchen nun den Grund für diese Verpuffung herauszufinden.
Quelle der Polizeinachricht: Polizei Steiermark - Presse