Tödlicher Unfall – Wanderer stürzt beim Abstieg am Rettenstein
Redaktion Polizeiticker Österreich
Symbolbild Bergrettung mit Helikopter (Bildquelle: Redaktion Polizeiticker Österreich)
Bei einer Bergwanderung am Grossen Rettenstein in Tirol ist ein Wanderer beim Abstieg rund 100 Meter abgestürzt. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmassnahmen konnte der Mann nicht gerettet werden.
Am 04.06.2026 brach eine 9-köpfige Gruppe zur Bergwanderung auf den "Großen Rettenstein" auf. Gegen 13.40 Uhr befanden sich ein 69-jähriger Deutscher mit drei weiteren Personen in einer Gruppe beim Abstieg. Die anderen Wanderer befanden sich unterhalb der Gruppe.
Beim Abstieg des Steiges auf nordöstlicher Seite auf einer Seehöhe von 2145m rutschte der 69-jährige über den Steig hinaus, wo er zuerst auf einem grasbewachsenen Hang aufschlug und weiter über die darunter befindliche Schotterrinne abstürzte. Er kam ca. 100 Meter unterhalb zum Stillstand.
Die Begleiter stiegen sofort ab und begannen mit der Laienreanimation. Das Team des NAH "Heli 4" setzte die Reanimation fort, musste diese jedoch erfolglos abbrechen. Der Verstorbene wurde mit dem Polizeihubschrauber "Libelle Tirol" ins Tal geflogen.
Im Einsatz standen der NAH "HELI 4", 14 Mann der Bergrettung Kirchberg i. T., 12 Mann der FFW Aschau mit 3 Fahrzeugen, das Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes, die Besatzung der "Libelle Tirol", die Alpinpolizei Kitzbühel mit 2 Mann und die Polizeistreife "Kirchberg 2".
Quelle der Polizeinachricht: Polizei Tirol - Presse