Wien

Wien – Opferschutz bei häuslicher Gewalt

(Symbolbild)
(Symbolbild) (Bildquelle: Tumisu auf pixabay)

Von gestern auf heute kam es im Wiener Stadtgebiet zu mehreren Fällen von häuslicher Gewalt.

In diesem Zusammenhang unterstreicht die Wiener Polizei erneut, dass Gewalt in jeglicher Form nicht geduldet wird. Die Wiener Polizei ist Ansprechpartner für jedes Opfer. Der Polizei-Notruf 133 ist jederzeit für Personen die Gewalt wahrnehmen oder von Gewalt betroffen sind erreichbar. Auch der 24-Stunden Frauennotruf (01/71719) und der Frauenhaus-Notruf des Vereins Wiener Frauenhäuser (05 77 22) sind rund um die Uhr besetzt. Das Landeskriminalamt Wien, Kriminalprävention, bietet zusätzlich Beratungen unter der Hotline 0800/216346 an.

Folgende Vorfälle haben sich gestern in Wien ereignet: In Wien-Döbling soll ein 35-jähriger syrischer Staatsangehöriger seine 29-jährige Frau geschlagen haben. Zudem soll der Tatverdächtige das Opfer genötigt haben, einen Verzicht auf das Sorgerecht der gemeinsamen Kinder zu unterschreiben. Alarmierte Polizisten nahmen nach der Sachverhaltsklärung den 35-Jährigen vorläufig fest.

In Wien-Margareten hörten Anrainer einen lautstarken Streit aus einer Wohnung und alarmierten die Polizei. Ein 61-jähriger serbischer Staatsangehöriger soll mit seiner 59-jährige Frau gestritten haben. Im Zuge der Sachverhaltsklärung soll der 61-Jährige seine Frau mit dem Umbringen bedroht haben. Der Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen. In beiden Fällen wurden Betretungs- und Annäherungsverbote ausgesprochen.

Quelle: LPD Wien