(Symbolbild) (Bildquelle: Polizei)
In der Nacht auf Sonntag, 22. März 2026, kam es in Wien-Donaustadt zu einer Verfolgungsfahrt. Ein 20-jähriger Lenker flüchtete vor der Polizei, verletzte dabei einen Beamten und wurde festgenommen.
Kurz nach Mitternacht wurden Beamte der Landesverkehrsabteilung Wien in Wien-Donaustadt, auf der S2, auf einen PKW mit stark überhöhter Geschwindigkeit aufmerksam. Die Beamten aktivierten umgehend Blaulicht und Folgetonhorn, um das Fahrzeug anzuhalten.
Der Lenker setzte seine Fahrt jedoch unbeirrt fort und entzog sich der Anhaltung. Im Bereich des Zwerchäckerwegs gelang es den Polizisten, das Fluchtfahrzeug zu überholen und diesem den Weg zu verstellen. Als einer der Beamten zur
Durchführung der Lenker- und Fahrzeugkontrolle ausstieg und an den angehaltenen PKW herantrat, gab der 20-jährige Lenker (Sta.: Österreich) plötzlich erneut Gas.
Der Beamte wurde dabei in der Fahrertüre des PKWs eingeklemmt und mehrere Meter mitgeschliffen. Sein Kollege setzte sich mit dem Dienstfahrzeug erneut vor den Flüchtenden und konnte den Lenker so endgültig zum Stehenbleiben zwingen. Der 20-Jährige, der über keine gültige Lenkberechtigung verfügte und das Fahrzeug seines Vaters unbefugt in
Betrieb genommen hatte, wurde vorläufig festgenommen.
Im Inneren des PKW fanden die Beamten eine kleine Menge Suchtgift (vermutl. Marihuana) und stellten dieses sicher. Der Mann wurde dem Amtsarzt vorgeführt, der eine Beeinträchtigung durch Suchtmittel feststellte. Der verletzte Beamte
musste durch die Berufsrettung Wien notfallmedizinisch erstversorgt und in ein Spital gebracht werden. Er konnte den Dienst nicht weiter fortsetzen.
Der 20-Jährige wurde aufgrund mehrerer verkehrsrechtlicher Übertretungen, wegen des Verdachts des versuchten Widerstandes gegen die Staatsgewalt, der absichtlich schweren Körperverletzung sowie nach den Bestimmungen
des Suchtmittelgesetzes angezeigt.
Quelle der Polizeinachricht: LPD Wien