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Wien – Drei Bewohner verletzt nach Einsturz eines Wohnhauses

Redaktion Polizeiticker Österreich

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Zwei Feuerwehrmänner in Schutzausrüstung arbeiten in einem zerstörten Gebäude, umgeben von Trümmern.
Eine 57-Jährige wurde bei dem Teileinsturz unter Trümmern verschüttet. (Bildquelle: Berufsrettung Wien)

Am späten Sonntagabend, 20. September 2026, kam es in der Wiener Innenstadt zum Teileinsturz eines Wohnhauses. Drei Personen wurden verletzt. Eine verschüttete 57-Jährige konnte nach einer stundenlangen Rettungsaktion schwer verletzt und stabil aus den Trümmern geborgen werden.

Rettungsteams wurden am Sonntag gegen 22.30 Uhr zu einem Einsatz in die Wipplinger Straße in Wien alarmiert, bei dem es in einem Wohnhaus zu einem Teileinsturz gekommen war. Die Berufsrettung Wien war mit einer Vielzahl an Rettungsteams vor Ort, darunter auch die Sonder-Einsatz-Gruppe (SEG), und übernahm hierbei die medizinische Einsatzleitung.
Im Zuge des Einsatzes waren insgesamt 17 Personen zu betreuen und zu versorgen. Viele der Betroffenen klagten über Atembeschwerden nach der massiven Staubentwicklung und wurden in den Großraumbussen der Berufsrettung Wien betreut.
Von den 17 betroffenen Personen wurden drei BewohnerInnen verletzt und mussten hospitalisiert werden.
Ein Einsatzfahrzeug der Berufsrettung Wien steht bei Nacht auf einer nassen Straße in einem städtischen Bereich. Blaulicht beleuchtet die Szene, während umliegende Gebäude im Hintergrund sichtbar sind.
Insgesamt mussten 17 Personen von der Berufsrettung Wien betreut werden. (Bildquelle: Berufsrettung Wien)
Ein 60-jähriger Bewohner stürzte mehrere Meter, zwei Stockwerke, in die Tiefe und wurde dabei leicht verletzt. Der Wiener zog sich bei dem Sturz Prellungen sowie Abschürfungen zu und wurde nach der notfallmedizinischen Versorgung in eine Klinik gebracht. Eine 88-jährige Patientin klagte über Atembeschwerden und wurde nach der Versorgung zur weiteren Abklärung ebenfalls in eine Klinik gebracht.
Eine Bewohnerin (57) wurde durch den Teileinsturz verschüttet. Da die Rettungsaktion der 57-Jährigen mehrere Stunden andauerte, wurde ein Team aus Spezialkräften zu der Frau entsandt. Zwei Mitarbeiter der Seiltechnik-Einsatz-Gruppe (STEG) kümmerten sich in den Stunden um die Dame und übernahmen die notfallmedizinische Versorgung direkt vor Ort.
Durch die Gabe von Schmerzmedikationen und weiteren Versorgungsschritten konnte die 57-Jährige trotz ihrer schweren Verletzungen Stunden später stabil aus den Trümmern gerettet werden. Die Patientin zog sich unter anderem mehrere Frakturen sowie Prellungen zu und wurde in einen Schockraum gebracht. Für die betroffenen BewohnerInnen konnten Notunterkünfte organisiert werden.
Quelle der Nachricht: Berufsrettung Wien

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