Tötungsdelikt in Kitzbühel – 5-Jähriger starb durch Ertrinken
Redaktion Polizeiticker Österreich
(Symbolbild) (Bildquelle: Myriams-Fotos auf Pixabay)
Am 10. Februar 2026 wurden in Kitzbühel eine 48-jährige Frau und ihr fünfjähriger Sohn tot in einer Wohnung aufgefunden. Laut Obduktion starb das Kind durch Ertrinken, bei der Mutter wird von Suizid ausgegangen. Die Ermittlungen zur Motivlage dauern an.
Am Dienstag, 10. Februar 2026, wurden in Kitzbühel eine 48-jährige Frau und ihr 5-jähriger Sohn (beides österreichische Staatsangehörige) tot in ihrer Wohnung aufgefunden.
(wir berichteten)
Im Laufe des damaligen Vormittages wurden an der GMI Innsbruck die Obduktionen durchgeführt. Beim fünfjährigen Buben konnten keine sichtbaren Zeichen einer Gewalteinwirkung festgestellt werden; zur Klärung der Todesursache waren jedoch weitere histologische und toxikologische Untersuchungen erforderlich. Bei seiner Mutter konnten ebenfalls keine Anzeichen einer Fremdeinwirkung festgestellt werden, weshalb von einem Suizidgeschehen ausgegangen wurde.
Aufgrund des damaligen Ermittlungsstandes bestand somit der Verdacht, dass die 48-jährige Frau, zu der der letzte telefonische Kontakt mit ihrem Freundes- und Bekanntenkreis am Sonntag bestanden hatte, ihren Sohn im Laufe des Montags in der Wohnung getötet und in weiterer Folge Suizid begangen hatte.
Die Umfeldermittlungen waren noch im Gange, daher konnte zu diesem Zeitpunkt keine Aussage über ein konkretes Motiv getroffen werden.
Tod durch Ertränken
Als Ergebnis der nun vorliegenden Befunde des GMI-Innsbruck kann beim 5-jährigen Buben von einem Ertrinkungstod (Tod durch Ertränken) ausgegangen werden; die toxikologischen Untersuchung verlief unauffällig. Hinsichtlich der Motivlage werden noch polizeiliche Ermittlungen geführt.
Quelle der Polizeinachricht: LPD Tirol