Steinbach am Attersee – Kleinflugzeug stürzt in Attersee
Redaktion Polizeiticker Österreich
Ein Kleinflugzeug ist am Mittwochvormittag bei Steinbach am Attersee in den Attersee gestürzt. Rettungskräfte suchen mit Sonargeräten und ferngesteuerten Unterwasserfahrzeugen in bis zu 150 Metern Tiefe nach der Maschine und ihrer Besatzung.
Am Vormittag des 26. August 2026, einem Mittwoch, kam es in der Gegend von Steinbach am Attersee zum Absturz eines Kleinflugzeugs in den See. Die oberösterreichische Polizei hat das Unglück offiziell bestätigt.
Den bislang vorliegenden Erkenntnissen zufolge handelte es sich vermutlich um eine zweisitzige Maschine, deren Start in Salzburg erfolgt war. Den Flugaufzeichnungen nach ging die Verbindung zur Maschine gegen 11:23 Uhr verloren. Eine amtliche Bestätigung des konkreten Flugzeugmodells stand zunächst aus. Die Daten der Flugverfolgung legen jedoch nahe, dass es sich um eine Tecnam P2002JF Sierra handeln könnte.
Wie Zeugen schilderten, verlor das Flugzeug über dem Gewässer plötzlich beziehungsweise in rascher Folge an Höhe und stürzte daraufhin ins Wasser. Laut einer Sprecherin der Polizei waren an der Absturzstelle keine Außenstehenden wie Boote oder Schwimmer in die Geschehnisse verwickelt.
Direkt nach dem Absturz wurde eine umfangreiche Suchoperation gestartet. Die Feuerwehr sowie die Wasserrettung kamen mit Wasserfahrzeugen und Tauchausrüstung zum Einsatz. Zusätzlich sind Polizei, Rotes Kreuz und ein Rettungshubschrauber an der Aktion beteiligt.
Nach eigenen Aussagen der Österreichischen Wasserrettung Oberösterreich befinden sich rund 25 Einsatzkräfte vor Ort. Die Wassertiefe im Suchbereich beträgt etwa 120 bis 150 Meter.
Wegen dieser erheblichen Tiefe greifen die Helfer auf technische Ausrüstung zurück. Ein Sonargerät der Feuerwehr hat bereits Objekte in beträchtlicher Tiefe geortet. Ob diese tatsächlich dem abgestürzten Flugzeug zuzuordnen sind, ließ sich zunächst nicht feststellen.
Darüber hinaus werden ferngesteuerte Unterwasserfahrzeuge, sogenannte ROVs, der Wasserrettung Salzburg und der Feuerwehr für die fortgesetzte Suche vorbereitet beziehungsweise eingesetzt.
Die Suche nach dem Wrack und der Besatzung läuft weiter. Zur Anzahl und Identität möglicher Insassen sowie zu deren Aufenthaltsort lagen zunächst keine verlässlichen Informationen vor. Ebenso bleibt die Absturzursache bislang ungeklärt.
Quelle der Nachricht: Polizei Oberösterreich / Österreichische Wasserrettung LV Oberösterreich