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Liezen – Polizei zieht manipuliertes Poser-Auto aus dem Verkehr

Redaktion Polizeiticker Österreich

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Nahaufnahme von zwei verchromten Endrohren eines Autoauspuffs, die klar im Mittelpunkt stehen. Das umliegende Fahrzeugheck ist teilweise sichtbar.
Symbolbild (Bildquelle: bilanol, Adobe Stock)

Nach Hinweisen auf ein Treffen der „Roadrunner“-Szene in Liezen ermittelte die Polizei einen 20-jährigen Autofahrer. Bei einer Kontrolle entdeckten Sachverständige mehrere technische Mängel und eine manipulierte Abgasanlage ohne vorgeschriebenen Katalysator.

Am Samstagabend, 22. August 2026, gingen bei der Polizei mehrere Hinweise auf ein Treffen zahlreicher Fahrzeuge auf einem Supermarktparkplatz in der Richard-Steinhuber-Straße in Liezen ein.
In der Folge verbreiteten sich auch Videos in sozialen Medien. Darauf war unter anderem ein schwarzer Pkw bei sogenannten „Burnouts“ und weiteren szenetypischen Fahrmanövern zu sehen. Die Polizei nahm daraufhin Ermittlungen zur Ausforschung des Fahrers auf.
Bei schwerpunktmäßigen Verkehrskontrollen am Mittwoch, 26. August 2026, hielten Verkehrspolizisten im Stadtgebiet von Liezen auch jenen Pkw an, der zuvor auf den Videos im Netz zu sehen war. Der 20-jährige Fahrer aus dem Bezirk Liezen wurde gemeinsam mit seinem Fahrzeug einer technischen Überprüfung durch einen Sachverständigen unterzogen.
Dabei wurden mehrere leichte und schwere technische Mängel sowie Mängel mit Gefahr im Verzug festgestellt. Zudem stellten die Sachverständigen eine Manipulation an der Abgasanlage fest.
Der vorgeschriebene Katalysator war ausgebaut und durch ein leeres Rohr ersetzt worden. Dies führte unter anderem zu Fehlzündungen und erheblicher Lärmentwicklung.
Aufgrund der festgestellten Mängel nahmen Polizisten dem 20-Jährigen die Kennzeichentafeln und den Zulassungsschein noch an Ort und Stelle ab.
Gegen den 20-Jährigen werden mehrere verkehrsrechtliche Anzeigen nach dem Kraftfahrgesetz an die Bezirkshauptmannschaft Liezen erstattet.
Darüber hinaus laufen Ermittlungen im Zusammenhang mit ausgestellten § 57a-Gutachten („Pickerl“) sowie wegen des Verdachts der Sachbeschädigung, die im Rahmen der offenbar willkürlichen Fahrmanöver entstanden sein dürfte. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Quelle der Polizeinachricht: Polizei Steiermark - Presse

Kategorien:

Steiermark
Verkehr

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