St. Stefan ob Stainz – Kerze und Räucherstäbchen lösen Brand aus
Redaktion Polizeiticker Österreich
Am Samstag, 4. Juli 2026, brach in Sankt Stefan ob Stainz ein Brand in einem Einfamilienhaus aus. Ein 16-Jähriger erlitt eine mutmaßliche Rauchgasvergiftung. Ermittlungen ergaben, dass eine Kerze und Räucherstäbchen den Brand ausgelöst haben dürften.
Der Brand brach gegen 3:00 Uhr im Wohnhaus aus. Ein 16-jähriger Bewohner versuchte noch den Brand zu löschen, was jedoch misslang. Sieben Feuerwehren, im Einsatz mit etwa 90 Kräften, konnten den Brand löschen. Nach der Erstversorgung wurde der 16-Jährige mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins LKH Graz, Kinderklinik, eingeliefert.
Beamte des Landeskriminalamtes Steiermark konnten nun gemeinsam mit einem Brandsachverständigen die Brandursache ermitteln. Der Brand brach in einem Schlafzimmer im ersten Obergeschoß des Wohnhauses aus. Der 16-jährige Bewohner gab an, dass er eine Kerze und Räucherstäbchen angezündet habe und dann eingeschlafen sei.
Als er munter wurde, konnte er das Feuer trotz Löschversuchen nicht mehr unter Kontrolle bringen. Er rettete noch seinen Hund und begab sich ins Freie.
Der Jugendliche konnte das Krankenhaus mittlerweile wieder verlassen. Der Schaden kann derzeit nicht beziffert werden.
Quelle der Polizeinachricht: LPD Steiermark