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St. Barbara im Mürztal – Schwerer Unfall bei Forstarbeiten

05.05.2026 | 05:18

Redaktion Polizeiticker Österreich

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Mehrere Rettungskräfte im Wald, tragen Schutzkleidung und Helme. Sie navigieren über umgestürzte Bäume.

Rettungskräfte im Einsatz nach schwerem Arbeitsunfall eines Forstarbeiters im Waldgebiet Habergraben. (Bildquelle: Freiwillige Feuerwehr Veitsch-Ort)

Am Montag, 4. Mai 2026, kam es bei St. Barbara im Mürztal zu einem schweren Unfall bei Forstarbeiten. Ein Arbeiter wurde von einem aufspringenden Stamm getroffen und schwer verletzt. Er wurde per Hubschrauber ins Spital geflogen.

Gegen 9:45 Uhr war ein 44-jähriger rumänischer Forstarbeiter im Bereich Habergraben auf rund 1.100 Metern Seehöhe mit Schlägerungs- und Holzbringungsarbeiten beschäftigt.
Im Zuge der Arbeiten stürzte ein gefällter Baum auf einen bereits am Boden liegenden Stamm, wodurch dieser plötzlich hochschnellte. Der Arbeiter wurde von dem aufspringenden Stamm erfasst und gegen einen stehenden Baum geschleudert.
Mehrere rote Feuerwehrfahrzeuge stehen auf einem schmalen Waldweg. Personen in uniformierter Kleidung sind ebenfalls sichtbar.

Feuerwehrfahrzeuge am Unfallort im Habergraben. (Bildquelle: Freiwillige Feuerwehr Veitsch-Ort)

Dabei erlitt er schwere Verletzungen im Brust- und Wirbelsäulenbereich. Die Erstversorgung des Verletzten erfolgte durch anwesende Arbeitskollegen. Aufgrund fehlender Netzabdeckung konnte die Alarmierung der Einsatzkräfte jedoch nur zeitverzögert erfolgen.
Die Bergung gestaltete sich aufgrund des schwierigen Geländes äußerst aufwendig. Im Einsatz standen neun Mitglieder der Bergrettung Veitsch sowie Kräfte der FF Veitsch und der Betriebsfeuerwehr Veitsch-Radex mit insgesamt vier Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften. Weiters waren das Rote Kreuz Krieglach, eine Polizeistreife sowie der Rettungshubschrauber C17 mit Notärztin vor Ort.
Mehrere Personen in Schutzkleidung und Helmen stehen in einem waldreichen Gebiet. Einige von ihnen schauen und zeigen in die Höhe.

Die Helfer versorgen einen schwer verletzten Forstarbeiter nach einem Unfall bei Schlägerungsarbeiten. (Bildquelle: Freiwillige Feuerwehr Veitsch-Ort)

Nach der medizinischen Erstversorgung wurde der Verletzte mittels Trage und Seiltechnik zu einer geeigneten Lichtung verbracht. Von dort erfolgte die Seilbergung zum Hubschrauber und der anschließende Transport ins Universitätsklinikum Graz.
Die bisherigen Ermittlungen ergaben keine Hinweise auf ein Fremdverschulden.
Quelle der Polizeinachricht: LPD Steiermark

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