Das gestohlene Gemälde (Bildquelle: LPD Steiermark)
Die Fahndung nach einem gestohlenen Ölgemälde aus einer Kirche in Peggau wurde widerrufen. Das Kulturgut aus dem 19. Jahrhundert konnte in der Wohnung eines 19-Jährigen sichergestellt werden. Zudem wurde weiteres Diebesgut gefunden.
Wie berichtet, war das aus dem 19. Jahrhundert stammende Ölgemälde mit der heiligen Maria und einem Jesuskind Ende November 2025 aus einer frei zugänglichen Pfarrkirche entwendet worden. Im Zuge von Ermittlungen konnte das Bild nun in der Wohnung eines 19-Jährigen sichergestellt werden.
Auch weitere Gegenstände, wie beispielsweise Schmuckstücke, wurden in der Wohnung im Bezirk Graz-Umgebung sichergestellt.
Sie dürften ebenso von Diebstählen stammen. Die Ermittlungen zu möglichen Straftaten sowie zur Herkunft der sichergestellten Gegenstände dauern an.
Ursprüngliche Meldung
In der Zeit zwischen 26. und 28. November 2025 begab sich ein bislang unbekannter Täter in die frei zugängliche Pfarrkirche nach Peggau.
Dort stahl er oder sie ein aus dem 19. Jahrhundert stammendes Ölgemälde, auf dem die heilige Maria mit Jesuskind zu sehen ist (siehe Bild). Der finanzielle Wert des Bildes kann nicht angegeben werden.
Das 93 x 72 Zentimeter große Gemälde war an der Wand in einem vergoldeten Rahmen angebracht gewesen, wobei dieser vor Ort zurückgelassen wurde. Die Polizeiinspektion Deutschfeistritz nahm nach Anzeigeerstattung am 28. November 2025 umgehend die Ermittlungen auf und führte eine Spurensicherung durch.
Nun fahndet auch das Landeskriminalamt (LKA) Steiermark mit einem Bild öffentlich nach diesem Kulturgut.
Quelle der Polizeinachricht: LPD Steiermark