Niederösterreich – Täter nach 33 Einbrüchen ausgeforscht
Redaktion Polizeiticker Österreich
Von den Einbrüchen waren insbesondere Baustoffgeschäfte, Gärtnereien und Floristikgeschäfte betroffen. (Bildquelle: LPD NÖ)
Zwischen Juni und November 2025 kam es in Niederösterreich zu zahlreichen Einbruchsdiebstählen. Vier Tatverdächtige wurden ausgeforscht und festgenommen. Ihnen werden 33 Taten mit einer Schadenssumme von über 50.000 Euro zugerechnet.
Bedienstete des Landeskriminalamtes Niederösterreich, Ermittlungsbereich Diebstahl, führten seit Juni 2025 umfangreiche Ermittlungen gegen eine vorerst unbekannte Tätergruppe. Den Kriminalisten gelang es schließlich, insgesamt vier Beschuldigte auszuforschen. Es handelt sich um moldawische Staatsbürger im Alter von 33, 36, 37 und 45 Jahren.
Den Beschuldigten konnten in Niederösterreich 33 verschiedene Tatörtlichkeiten zugeordnet werden, an denen in unterschiedlicher personeller Zusammensetzung Einbruchsdiebstähle in Betriebsstätten versucht beziehungsweise vollendet wurden.
Bei den Tatörtlichkeiten handelt es sich vorwiegend um Baustoffgeschäfte, Gärtnereien und Floristikgeschäfte in den Bezirken Gmünd, Zwettl, Waidhofen an der Thaya, Hollabrunn, Mistelbach und Gänserndorf. Durch die Tathandlungen im Zeitraum zwischen 14. Juni 2025 und 7. November 2025 erbeuteten die Beschuldigten Diebesgut in der Höhe von rund 51.500 Euro, welches überwiegend aus Bargeldbeständen bestand.

Ein Teil der Beschuldigten wurde nach Österreich ausgeliefert. (Bildquelle: LPD NÖ)
Durch die intensiven Ermittlungen und der Zusammenarbeit des Landeskriminalamtes Niederösterreich mit den jeweiligen Polizeiinspektionen der betroffenen Bezirke sowie der ausländischen Polizeibehörde in Tschechien ergaben sich Hinweise auf mehrere moldawischen Staatsbürger.
Die Staatsanwaltschaft Krems verfügte über einen Europäischen Haftbefehl, weshalb am 7. November 2025 vier Beschuldigte nach mehreren Einbruchsdiebstählen in den Bezirken Gmünd und Waidhofen an der Thaya auf tschechischem Hoheitsgebiet angehalten und festgenommen wurden. Drei der Beschuldigten wurden im Dezember 2025 und Jänner 2026 nach Österreich ausgeliefert und in die Justizanstalt Linz eingeliefert.
Bei den anschließend durchgeführten Einvernahmen zeigten sich der 40-Jährige und der 36-Jährige Beschuldigte teilweise geständig, der 37-Jährige ist nicht geständig. Der 33-Jährige befindet sich derzeit in Auslieferungshaft.