Nach langen Ermittlungen konnte österreichischen Behörden in Zusammenarbeit mit Partnern im Ausland einen internationalen Drogenring zerschlagen. Ermittler stellten Suchtmittel im Wert von rund sechs Millionen Euro sicher und nahmen mehrere Verdächtige fest.
Nach intensiven, mehr als drei Jahre andauernden Ermittlungen ist es österreichischen Behörden gemeinsam mit internationalen Partnern gelungen, eine organisierte Tätergruppe im Bereich der Suchtmittelkriminalität zu zerschlagen. Seit Anfang 2023 führten das Landeskriminalamt Niederösterreich und das Bundeskriminalamt umfangreiche Ermittlungen gegen ein international agierendes Netzwerk.
Sichergestellte Materialien (Bildquelle: LPD NÖ/LKA)
Die Täter schmuggelten große Mengen verschiedenster Suchtmittel, darunter
Ketamin,
Kokain, MDMA und 2-CB, vor allem aus den Niederlanden nach Österreich und versendeten diese anschließend über Paketdienstleister weltweit. Dabei wurden die
Drogen professionell in Alltagsgegenständen wie Kerzen versteckt.
Die Polizei stellte große Mengen verschiedener Suchtmittel sicher. (Bildquelle: LPD NÖ/LKA)
Im Zuge der Ermittlungen konnten in Österreich sowie im Ausland erhebliche Mengen an Suchtmitteln sichergestellt werden, deren Straßenverkaufswert sich auf rund sechs Millionen Euro beläuft. Zudem wurden insgesamt acht Personen
festgenommen – fünf in Österreich sowie weitere Tatverdächtige in Großbritannien, den Niederlanden und den USA. Teilweise wurden diese bereits zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt.
Briadier Stefan Pfandler, Landespolizeidirektor Franz Popp, Oberstleutnant Felix Gasterstädt des Bundeskriminalamtes (Bildquelle: LPD NÖ/LKA)
Die Ermittlungen erfolgten in enger internationaler Zusammenarbeit. Weitere Verfahren gegen Beteiligte laufen unter anderem in mehreren europäischen Ländern.
Quelle der Polizeinachricht: LPD Niederösterreich