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Bezirk St. Pölten – Polizei rettet Hund aus lebensgefährlicher Lage

11.02.2026 | 14:13

Redaktion Polizeiticker Schweiz

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Bezirk St. Pölten – Polizei rettet Hund aus lebensgefährlicher Lage

Der verängstigte Welpe nach der Befreiung aus dem Transporter (Bildquelle: LPD Niederösterreich)

Bei einer Kontrolle auf der S33 entdeckten Polizisten einen zwölf Wochen alten Welpen eingeklemmt unter ungesicherter Ladung. Das Tier wurde abgenommen und ins Tierheim gebracht.

Das kontrollierte Fahrzeug wurde von einem 52-jährigen Mann aus Bulgarien auf der S33 gelenkt. Die Polizisten fanden den Hundewelpen im Laderaum des Kleintransporters auf. Das Tier befand sich unmittelbar unter der transportierten Ladung – bestehend aus einem Kühlschrank, Koffern und diversen weiteren Gegenständen. Die Ladung war nicht gesichert und hätte bei einer Vollbremsung oder abrupten Fahrbewegung verrutschen und den Welpen schwer verletzen können.
Bezirk St. Pölten – Polizei rettet Hund aus lebensgefährlicher Lage

Polizisten kümmern sich um den geretteten Hundewelpen (Bildquelle: LPD Niederösterreich)

Der Welpe befand sich in einem äußerst beengten, dunklen Bereich mit einem geschätzten Bewegungsraum von lediglich circa 30x30 cm. Das Tier zeigte sich bei der Auffindung stark verängstigt, verwirrt und verstört. Der Welpe soll während der gesamten Fahrt, die in Deutschland in Stuttgart gestartet habe, ausschließlich mit Essensresten (Salami, Weißbrot und Hamburger) versorgt worden sein.
Bezirk St. Pölten – Polizei rettet Hund aus lebensgefährlicher Lage

Im Laderaum war der Welpe zwischen ungesicherter Ladung eingeklemmt (Bildquelle: LPD Niederösterreich)

Nach der Befreiung des Tieres wurde die zuständige Amtstierärztin kontaktiert. Die Ärztin stellte bei der Überprüfung vor Ort mehrere Verstöße fest. Es fehlte eine gültige Tollwutimpfung. Der Welpe hatte kaum Platz und konnte nicht stehen. Es war keine geeignete Transportvorrichtung vorhanden. Es fehlte Licht sowie eine tiergerechte Unterbringung. Ein Transport ist erst ab einem Alter von 16 Wochen zulässig. Es wurde kein für Hundewelpen geeignetes Futter bereitgestellt. Es war kein Wasser verfügbar.
Aufgrund der festgestellten Mängel und der bestehenden Gefährdung des Tieres ordnete die Amtstierärztin die Abnahme des Hundewelpen an. Der Welpe wurde zur weiteren Versorgung in das Tierheim St. Pölten verbracht.
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Der Welpe hatte kaum Platz und war völlig ungeschützt transportiert worden (Bildquelle: LPD Niederösterreich)

Bei der Überprüfung des Kleintransporters stellten die einschreitenden Polizisten der Autobahnpolizeiinspektion Krems an der Donau zudem schwere technische Mängel fest. Außerdem entsprachen die Ladungssicherung und das höchstzulässige Gesamtgewicht nicht den gesetzlichen Vorschriften.
Von dem 52-jährigen Fahrzeuglenker wurde eine vorläufige Sicherheitsleistung eingehoben. Er wird der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde angezeigt.
Quelle der Polizeinachricht: LPD Niederösterreich

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