Lustenau V – Polizei bittet um Handyvideos zu Schlägerei bei Fußballspiel
22.07.2025 | 17:17
Im Zusammenhang mit der Auseinandersetzung zwischen Fußballfans in Lustenau am Samstag, 20. Juli 2025, bittet die Polizeiinspektion Lustenau um Handyvideos von Augenzeuginnen und -zeugen. Die Aufnahmen sollen helfen, den genauen Ablauf des Vorfalls zu rekonstruieren und Personen konkrete Handlungen zuzuordnen.
Bezugnehmend auf die Presseaussendung vom Sonntag, dem 20. Juli 2025 („Schlägerei zwischen Fußballfans in Lustenau“), ersucht die Polizeiinspektion Lustenau um die Mithilfe der Bevölkerung.
Die Ermittlungen zur Rekonstruktion des Tatgeschehens rund um das Fußballstadion dauern an. Handyvideos von Augenzeugen können dabei helfen, bestimmten Personen konkrete Handlungen zuzuordnen.
Zeugenaufruf
Die Polizeiinspektion Lustenau bittet daher Personen, die im Besitz entsprechender Aufnahmen sind, sich mit der Dienststelle in Verbindung zu setzen.
Urspüngliche Nachricht:
Im Rahmen der Stadioneröffnung fand am 19. Juli 2025 um 16:00 Uhr in Lustenau ein Testspiel zwischen dem SC Austria Lustenau und dem FC Augsburg statt.
Kurz vor 19:00 Uhr traf ein Bus mit ca. 50 Anhängern des TSV 1860 München in Lustenau ein, die von einem Testspiel ihres Vereins gegen den FC Vaduz in Chur (CH) kamen.
Im Rheinvorland und auf der Reichshofstraße kam es zu einer offensichtlich geplanten Begegnung mit den Fans des FC Augsburg sowie von Austria Lustenau. Im Zuge dieses Zusammentreffens entwickelte sich eine teils tätliche Auseinandersetzung, an der zeitweise über 150 Personen in unterschiedlicher Intensität beteiligt waren. Dabei wurden Flaschen und Steine geworfen.
Im Zuge der Auseinandersetzung wurden zumindest 4 Personen verletzt und der Reisebus der Münchner sowie zwei parkende Fahrzeuge beschädigt.
Die Verletzten lehnten eine ärztliche Behandlung ab. Nach einem größeren Polizeieinsatz, bei dem die Situation unter Kontrolle gebracht und folglich der Sachverhalt aufgenommen wurde, eskortierte die Polizei den Bus mit den Fans des TSV 1860 München bis zur Grenze und übergab die Gruppe dort an die deutsche Polizei.
Im Einsatz vor Ort waren 57 Polizeibedienstete sowie ein Rettungswagen des Roten Kreuzes.
Quelle der Polizeinachricht: LPD Vorarlberg