Zwei schwere Forstunfälle in der Steiermark enden im Spital
Redaktion Polizeiticker Österreich
Bei zwei Forstunfällen in der Steiermark wurden am Freitag, 6. November 2026, zwei Männer schwer verletzt. Die Unfälle ereigneten sich in St. Radegund bei Graz und in Scheifling. Beide Verletzten mussten mit Rettungshubschraubern in Krankenhäuser geflogen werden.
St. Radegund: 58-Jähriger stürzt auf Baumstamm
Gegen 9:25 Uhr war ein 58-Jähriger im Bereich Rinnegg in St. Radegund bei Graz mit Forstarbeiten in seinem eigenen Wald beschäftigt. Nachdem er in einem steilen Waldstück einen Baum gefällt hatte, verlor er das Gleichgewicht und stürzte rund 2,5 Meter rücklings auf einen Forstweg.
Dabei prallte der Mann mit dem Rücken gegen einen dort liegenden Baumstamm und erlitt schwere Verletzungen. Ein Bekannter, der ihn bei den Arbeiten unterstützte, leistete Erste Hilfe und alarmierte die Rettungskräfte.
Nach der medizinischen Erstversorgung wurde der Verletzte aus dem steilen Gelände geborgen und mit dem Rettungshubschrauber Christophorus 12 ins LKH Graz geflogen. Dort wurde er stationär aufgenommen und wird intensivmedizinisch behandelt.
Scheifling: 29-Jähriger von fallender Fichte erfasst
Nur gut zwei Stunden später, gegen 11:40 Uhr, ereignete sich ein weiterer schwerer Forstunfall am Freiberg bei Scheifling im Bezirk Murau.
Ein 29-Jähriger führte auf rund 1.400 Metern Seehöhe alleine Holzschlägerungsarbeiten in seinem Wald durch. Beim Fällen einer Fichte verfing sich der Baum in angrenzenden Bäumen und stürzte anschliessend mit einer Drehbewegung zu Boden.
Dabei wurde der Mann zur Seite geschleudert und erlitt schwere Verletzungen am linken Unterschenkel sowie im Kieferbereich. Der Verletzte konnte selbst die Rettungskräfte verständigen. Nach der Erstversorgung wurde er von der Unfallstelle abtransportiert und mit dem Rettungshubschrauber Christophorus 17 ins Klinikum Klagenfurt geflogen.
Quelle der Polizeinachricht: LPD Steiermark