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Waidhofen an der Thaya – 23 Feuerwehren bekämpfen Großbrände

Redaktion Polizeiticker Österreich

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Ein Feuerwehrmann bekämpft mit seinem Löschfahrzeug ein brennendes Feld. Dichte Rauchwolken steigen in den Himmel.
Die Flammen griffen stellenweise auf ein Feld über. (Bildquelle: FF Ludweis)

Am Donnerstag, 30. Juli 2026, kam es entlang der Franz-Josefs-Bahn im Waldviertel zu mehreren Bränden. 23 Feuerwehren standen im Großeinsatz. Zudem führte ein Brand in einer Verteilerstation zu einem größeren Stromausfall.

Kurz vor 11 Uhr wurden die Feuerwehren aus den Gemeinden Windigsteig und Schwarzenau zu mehreren Brandstellen entlang der Bahnstrecke alarmiert. Aus bislang unbekannter Ursache standen an verschiedenen Stellen die Böschungen in Flammen.
Zwei Feuerwehrleute spritzen Wasser auf einen Flächenbrand neben Bahngleisen. Im Hintergrund sind Felder zu sehen und Rauch steigt auf.
Mehrere Feuerwehren bekämpften die Brände entlang der Bahnstrecke. (Bildquelle: FF Windigsteig)
Dank des raschen Eingreifens zahlreicher Feuerwehren aus den Bezirken Waidhofen an der Thaya und Zwettl konnte eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Mit einem massiven Löschangriff durch mehrere Tanklöschfahrzeuge gelang es den rund 80 eingesetzten Feuerwehrmitgliedern, die Brände binnen kurzer Zeit unter Kontrolle zu bringen und schließlich vollständig zu löschen.

Kaum Entwarnung, schon der nächste Alarm

Noch während die letzten Nachlöscharbeiten im Bereich Windigsteig liefen, wurde die nächste Rauchentwicklung entlang der Bahnstrecke gemeldet. In Blumau an der Wild, Gemeinde Ludweis-Aigen, entwickelte sich die Situation jedoch deutlich dramatischer.
Zwei Feuerwehrleute spritzen Wasser auf einen Vegetationsbrand neben Bahngleisen. Rauch steigt auf.
Insgesamt standen 23 Feuerwehren im Einsatz. (Bildquelle: FF Windigsteig)
Angetrieben durch Wind griffen die Flammen innerhalb kürzester Zeit von der Böschung auf ein unmittelbar angrenzendes, erst kürzlich abgeerntetes Feld über. Wenig später brannten auch die dort liegenden Strohschwaden, wodurch sich die Brandfläche rasant vergrößerte.

Großalarm ausgelöst

Aufgrund der dynamischen Lage wurde Großalarm ausgelöst. Insgesamt elf Feuerwehren aus vier Gemeinden rückten mit 110 Feuerwehrmitgliedern zum Einsatz aus. Bei äußerst hohen Temperaturen kämpften die Einsatzkräfte gegen die Flammen. Um die Löschwasserversorgung sicherzustellen, richteten die Feuerwehren einen Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen ein. Gleichzeitig erhielten sie Unterstützung durch örtliche Landwirte, die mit Vakuumfässern Wasser zur Einsatzstelle transportierten und mithilfe von Grubbern Brandschneisen zogen, um eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern.

Vorbildliche Zusammenarbeit verhindert Schlimmeres

Durch das rasche Einschreiten der Feuerwehren sowie die Unterstützung der landwirtschaftlichen Helfer konnte das Feuer eingedämmt und ein Übergreifen auf weitere Flächen verhindert werden. Die Einsatzkräfte stehen weiterhin im Einsatz beziehungsweise beobachten die betroffenen Bereiche sorgfältig, um mögliche Glutnester rechtzeitig abzulöschen.

Weite Teile des Bezirkes Waidhofen ohne Strom

Ein Brand in Waidhofen an der Thaya führte am Nachmittag zu einem größeren Stromausfall im Bezirk Waidhofen an der Thaya und auch im Bezirk Zwettl.
Ersten Informationen kam es in einer Verteilerstation zu einem Brand. Details liegen noch nicht vor.
Quelle der Polizeinachricht: BFKDO Waidhofen an der Thaya

Kategorien:

Niederösterreich
Feuerwehr

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