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Villach – Autofahrer nach Unfall mit Überschlag schwer verletzt

Redaktion Polizeiticker Österreich

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Mehrere Einsatzfahrzeuge und Feuerwehrleute sind auf einer engen, kurvigen Waldstraße zu sehen. Ein verunfalltes Auto liegt im Graben.
Ein Auto prallte auf der Villacher Alpenstraße gegen eine Steinwand und blieb nach einem Überschlag auf dem Dach liegen. (Bildquelle: HFW Villach)

Auf der Villacher Alpenstraße ist ein Auto gegen eine Felswand geprallt und auf dem Dach liegen geblieben. Der Fahrer wurde bewusstlos im Fahrzeug eingeklemmt. Die Feuerwehr befreite den Verletzten mit hydraulischen Rettungsgeräten.

Am Sonntagmorgen, 25. Oktober 2026, hat sich auf der Villacher Alpenstraße in Kärnten ein schwerer Verkehrsunfall ereignet.

Auto prallt gegen Steinwand und überschlägt sich

Gegen 5 Uhr ging bei der Rettungsleitstelle Kärnten die Meldung über einen schweren Verkehrsunfall auf der Villacher Alpenstraße ein. Ein Auto sollte sich überschlagen haben, außerdem wurde eine eingeklemmte Person gemeldet.
Die Hauptfeuerwache Villach sowie die Freiwilligen Feuerwehren Judendorf und Möltschach wurden alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die Lage. Zwischen den Parkplätzen 2 und 3 war ein Auto aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen und gegen die Steinwand einer Straßenböschung geprallt.
Anschließend überschlug sich der Wagen und blieb auf dem Dach mitten auf der Fahrbahn liegen.
Mehrere Rettungskräfte sind nachts um ein umgekipptes gelbes Auto versammelt, um Insassen zu helfen. Sie tragen leuchtende Schutzkleidung.
Die Feuerwehr befreite den bewusstlosen Fahrer mit hydraulischen Rettungsgeräten aus dem Unfallwrack. (Bildquelle: HFW Villach)

Feuerwehr befreit bewusstlosen Fahrer aus dem Wrack

Der Fahrer war im stark beschädigten Fahrzeug eingeklemmt und nicht ansprechbar. Mitarbeiter des Roten Kreuzes hatten bereits mit der medizinischen Erstversorgung begonnen.
Um den Verletzten möglichst schnell aus dem Unfallwrack zu befreien, entschieden sich die Einsatzkräfte in Abstimmung mit dem Rettungsdienst für eine sogenannte Crashrettung.
Mit hydraulischen Rettungsgeräten entfernten die Feuerwehrkräfte die Türen auf der Beifahrerseite vollständig. Anschließend wurde der Mann mithilfe eines Spineboards aus dem Fahrzeug gerettet.
Nach der medizinischen Stabilisierung durch den Feuerwehrarzt und den Notarzt wurde der Verletzte in den Schockraum des Landeskrankenhauses Villach gebracht.
Wie schwer seine Verletzungen sind, war zunächst nicht bekannt.
Ein gelbes Auto mit schweren Schäden wird nachts von einem Kran gehoben. Feuerwehrleute sind im Hintergrund zu sehen.
Mit einem Kran wurde das stark beschädigte Fahrzeug von der Fahrbahn geborgen. (Bildquelle: HFW Villach)

Unfallstelle liegt in Wasserschongebiet

Während der Rettungsarbeiten leuchteten die Einsatzkräfte die Unfallstelle großflächig aus, stellten den Brandschutz sicher und sperrten den Gefahrenbereich ab.
Da sich der Unfallort im Wasserschongebiet Dobratsch befand, ordnete die Polizei eine schnelle Bergung des beschädigten Fahrzeugs an.
Die Feuerwehr hob den Wagen mit einem Kran von der Fahrbahn und stellte ihn gesichert ab. Ein privates Abschleppunternehmen übernahm anschließend den Abtransport.
Zum Abschluss banden die Einsatzkräfte geringe Mengen ausgelaufener Betriebsstoffe und reinigten die Straße.

Einsatz nach eineinhalb Stunden beendet

Die Hauptfeuerwache Villach war gemeinsam mit den Freiwilligen Feuerwehren Judendorf und Möltschach, der Polizei Villach und dem Roten Kreuz rund eineinhalb Stunden im Einsatz.
Die genaue Ursache des schweren Verkehrsunfalls ist noch unklar.
Quelle der Polizeinachricht: Hauptfeuerwache Villach

Kategorien:

Kärnten
Unfälle

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