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Vent – Alpinist nach Gletscherspaltensturz unverletzt geborgen

Redaktion Polizeiticker Österreich

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Ein Polizeihubschrauber schwebt in der Luft, mit einer Person in Rettungsausrüstung, die an einem Seil hängt. Der Himmel ist bewölkt.
(Symbolbild) (Bildquelle: Franz W. auf Pixabay)

Am Montag, 13. Juli 2026, stürzte ein Alpinist am Marzellferner bei Vent rund acht Meter in eine Gletscherspalte. Sein Seilpartner konnte den Sturz halten. Der Bergsteiger wurde unverletzt per Hubschrauber geborgen.

Am Nachmittag des 13.07.2026 stiegen zwei österreichische Alpinisten (51 und 53 Jahre alt) gegen 12.30 Uhr vom Gipfel der "Hinteren Schwärze" in den Ötztaler Alpen ab. Im Zuge des Abstiegs querten die beiden gut ausgerüsteten Bergsteiger den "Marzellferner" als 2-Mann-Seilschaft.
Auf einer Seehöhe von etwa 3177 Metern überquerte der 51-Jährige eine mit Schnee bedeckte Gletscherspalte. Als sein nachfolgender Seilpartner die Schneebrücke überquerte, brach diese und der Alpinist stürzte ca. 8 Meter tief in die Gletscherspalte. Der Spaltensturz konnte vom 51-Jährigen gehalten werden. Dieser setzte daraufhin den Notruf ab.
Der 53-jährige Bergsteiger konnte schließlich von der alarmierten Besatzung des Notarzthubschraubers "Martin 8" unverletzt aus der Gletscherspalte geborgen werden.
Beide Alpinisten wurden anschließend zur Martin-Busch-Hütte gebracht. Im Einsatz standen 10 Bergretter der Bergrettung Sölden, der Notarzthubschrauber "Martin 8", der Polizeihubschrauber "Libelle Vorarlberg" sowie ein Alpinpolizist.
Quelle der Polizeinachricht: LPD Tirol

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