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Tödlicher Absturz am Fellhorngrat im Kleinwalsertal

Redaktion Polizeiticker Österreich

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Ein Polizei-Hubschrauber, gekennzeichnet mit der Aufschrift 'Polizei', ist im Flug gegen einen blauen Himmel zu sehen. Der Helikopter ist überwiegend weiß mit blauen und roten Akzenten.
(Symbolbild) (Bildquelle: Heinz Hummel auf Pixabay)

Am Donnerstag, 23. Juli 2026, kam es im Kleinwalsertal zu einem tödlichen Bergunfall. Eine 63-jährige Wanderin aus Deutschland stürzte rund 60 Höhenmeter über eine Geröllrinne ab und kam ums Leben.

Eine 63-Jährige deutsche Urlauberin wanderte gemeinsam mit ihrem Ehemann im Kleinwalsertal von der Bergstation der Söllereckbahn kommend auf dem Wanderweg des Fellhorngrats in Richtung Fellhorn.
Nach einer Pause beschlossen sie, den Weg in Richtung Fellhorn nicht fortzusetzen, sondern umzukehren und auf dem Aufstiegsweg zurück zur Bergstation der Söllereckbahn zu wandern. Zirka 500 Meter nach dem Schlappoldeck in Richtung Söllereck dürfte die Wanderin auf dem markierten Weg selbstverschuldet zu Sturz gekommen und daraufhin ostseitig, zirka 60 Höhenmeter durch eine Geröllrinne nach unten gestürzt sein.
Der Ehemann sowie mehrere anwesende Wanderer alarmierten daraufhin die Rettungskräfte. Aufgrund des unmittelbaren Grenzverlaufs am Grat wurde die Bergwacht Oberstdorf (Deutschland) alarmiert. Die eintreffenden Bergretter sowie ein Notarzt konnten jedoch nur mehr den Tod der abgestürzten Person feststellen.
Aufgrund der Unfallendlage auf österreichischem Gebiet wurden die Bergung des Leichnams vom österreichischen Polizeihubschrauber Libelle und einem Beamten der alpinen Einsatzgruppe Kleinwalsertal durchgeführt.
Quelle der Polizeinachricht: Polizei Vorarlberg

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