Symbolbild (Bildquelle: kalhh (CC0))
Ende April 2026 wurden in der Südsteiermark zwei Weinbaubetriebe Opfer von Cyberangriffen. Kriminelle verschlüsselten Daten und forderten Lösegeld. Die Polizei warnt und gibt Präventionstipps.
In den vergangenen Tagen wurden der Polizei bislang zwei Fälle aus der Südsteiermark angezeigt, bei denen Weinbaubetriebe Opfer von Cyberkriminellen wurden.
Bei derartigen Angriffen gelangen Täter meist über manipulierte E-Mails, gefälschte Links oder unsichere Downloads auf Computer oder mobile Geräte. Anschließend werden persönliche Daten verschlüsselt und für die Freigabe ein Lösegeld gefordert.
In vielen Fällen kommt es trotz Zahlung zu keiner Wiederherstellung der Daten.
Die Polizei empfiehlt daher:
- Installieren Sie eine zuverlässige Antivirensoftware und halten Sie diese auf dem neuesten Stand.
- Vermeiden Sie das Herunterladen von Dateien aus unbekannten Quellen.
- Seien Sie vorsichtig beim Öffnen von E-Mail-Anhängen und klicken Sie nicht auf verdächtige Links.
- Installieren Sie Updates für Ihr Betriebssystem und Ihre Programme regelmäßig. Halten Sie alles auf dem neuesten Stand.
- Sichern Sie Ihre Daten regelmäßig auf externen Speichermedien.
- Verwenden Sie eine Firewall, um den Netzwerkverkehr zu überwachen.
- Achten Sie auf ungewöhnliche Systemaktivitäten.
Sollte der Verdacht bestehen, Opfer eines Cyberangriffs geworden zu sein, wird geraten, das betroffene Gerät sofort vom Internet zu trennen und Anzeige bei der Polizei zu erstatten.
Die Polizei appelliert an die Bevölkerung, insbesondere ältere Personen und Unternehmen über die Gefahren von Cyberkriminalität zu informieren und wachsam zu bleiben.
Quelle der Polizeinachricht: LPD Steiermark