Sölden – 36 Personen geraten bei Wanderung in alpine Notlage
Redaktion Polizeiticker Österreich
Am Sonntag, 9. August 2026, geriet in Sölden eine 36-köpfige Gruppe mit mehreren Kleinkindern in alpine Not. 14 Personen wurden per Taubergung ausgeflogen, weitere 22 von der Bergrettung ins Tal gebracht. Verletzt wurde niemand.
Am 09. August 2026 gegen 17:15 Uhr geriet eine Gruppe von 36 Personen im Bereich Sonnberg in Sölden auf einer Seehöhe von rund 2.325 Metern in eine alpine Notlage.
Die Gruppe, bestehend aus drei Familien mit Erwachsenen, Jugendlichen sowie mehreren Kleinkindern in Kinderwägen, hatte kurzfristig eine Wanderung von der Bergstation der Wildspitzbahn in nordöstliche Richtung unternommen.
Im Verlauf der Wanderung geriet die Gruppe mehrfach in unwegsames Gelände und kam teilweise vom markierten Weg ab. Aufgrund des ausgesetzten alpinen Geländes setzten zwei Personen einen Notruf ab.
Daraufhin wurde eine Rettungsaktion durch die Bergrettung Sölden sowie zwei Rettungshubschrauber eingeleitet. Insgesamt wurden 14 Personen mittels Taubergung durch die Hubschrauber aus dem Gelände geborgen. Weitere 22 Personen konnten von der Bergrettung terrestrisch ins Tal begleitet bzw. gerettet werden.
Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt.
Quelle der Polizeinachricht: Polizei Tirol