Seewiesen – 68-jährige Bergsteigerin bei Absturz tödlich verletzt
Redaktion Polizeiticker Österreich
Eine 68-jährige Bergsteigerin ist bei einer Wanderung im Hochschwabgebiet tödlich verunglückt. Nachdem ihr Ehemann sie als vermisst gemeldet hatte, entdeckte die Besatzung eines Polizeihubschraubers die Frau in einer steilen Felsrinne.
Eine 68-jährige Bergsteigerin aus dem Bezirk Graz-Umgebung ist am Dienstagnachmittag, 15. September 2026, bei einer Wanderung im Hochschwabgebiet tödlich verunglückt.
Die Frau war am Vormittag mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Seewiesen im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag gereist. Von dort stieg sie alleine über markierte Wanderwege in Richtung Voisthalerhütte auf.
Nachdem sich die 68-Jährige bis in die Nachmittagsstunden nicht wie gewohnt bei ihrem Ehemann gemeldet hatte, erstattete dieser gegen 17 Uhr Anzeige bei der Polizei.
Polizeihubschrauber entdeckt Vermisste in Felsrinne
Die Alpinpolizei Hochsteiermark leitete umgehend eine Suche nach der Frau ein.
Mithilfe einer Mobiltelefon-Standortbestimmung und der Angaben ihres Ehemannes konnten die Einsatzkräfte das Suchgebiet gezielt eingrenzen.
Bei einem anschließenden Suchflug entdeckte die Besatzung eines Polizeihubschraubers die vermisste Bergsteigerin in einer steilen Felsrinne.
Rund 150 Meter über felsiges Gelände abgestürzt
Nach den ersten Ermittlungen war die 68-Jährige vermutlich vom markierten Wanderweg abgekommen. In weiterer Folge stürzte sie rund 150 Meter über steiles und felsiges Gelände ab. Die Frau erlitt dabei tödliche Verletzungen.
Zwei Polizeibergführer führten die Erhebungen an der Unfallstelle durch. Anschließend wurde die Verstorbene mit einem Hubschrauber am Seil geborgen.
Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen nach Angaben der Polizei nicht vor.
Quelle der Polizeinachricht: LPD Steiermark