Schladming – Polizeihubschrauber unterstützen bei Waldbrand
Redaktion Polizeiticker Österreich
Ein vermutlich durch Blitzschlag ausgelöster Waldbrand hat am Seerieszinken bei Schladming rund 40 Quadratmeter Vegetation erfasst. Zwei Polizeihubschrauber brachten Feuerwehr- und Bergrettungskräfte in das schwer zugängliche Gelände und unterstützten die Löscharbeiten mit Löschwasser aus der Luft.
Paragleiter entdeckt Waldbrand
Kurz vor 14:30 Uhr wurden Einsatzkräfte am Dienstagnachmittag, 11. August 2026, über einen Waldbrand nahe der Planai in Rohrmoos-Untertal im Bezirk Liezen alarmiert.
Ein Paragleiter hatte aufsteigenden Rauch im steilen Gelände am Seerieszinken in den Schladminger Tauern entdeckt und einen Notruf abgesetzt.
Die Besatzung eines alarmierten Polizeihubschraubers konnte daraufhin tatsächlich offenes Feuer im absturzgefährdeten Gelände auf etwa 1.700 Metern Seehöhe feststellen.
Der Brand dürfte durch einen Blitzschlag ausgelöst worden sein und hatte sich bereits auf eine Fläche von rund 40 Quadratmetern ausgebreitet.
Löschwasser aus der Luft
Zwei Polizeihubschrauber aus Kärnten und der Steiermark brachten Einsatzkräfte der Feuerwehr Rohrmoos-Untertal sowie des Flugdienstes der Feuerwehr Aigen im Ennstal zur Einsatzstelle.
Auch Kräfte der Bergrettung Schladming wurden eingeflogen, um die Feuerwehrleute im steilen Gelände mit Seilen zu sichern.
Mit speziellen Löschwasserbehältern, sogenannten „Bambi Buckets“, nahmen die beiden Polizeihubschrauber Löschwasser aus Wasserstellen im Bereich der Planai auf und unterstützten die Löscharbeiten aus der Luft.
Waldbrand unter Kontrolle
Feuerwehr, Bergrettung und Polizei standen bis in die Abendstunden im Einsatz. Bis dahin gelang es den Einsatzkräften, den Waldbrand unter Kontrolle zu bringen.
Der Brandeinsatz ist weitgehend abgeschlossen. Vorsorglich finden weiterhin Kontrollflüge mit Drohnen statt, um den betroffenen Bereich zu überwachen und sicherzustellen, dass der Brand vollständig gelöscht ist.
Quelle der Polizeinachricht: LPD Steiermark