Beim Eintreffen der Feuerwehr stand Objekt bereits in Flammen. (Bildquelle: FF Neusiedl am See)
In der Nacht auf 13. Februar 2026 kam es in Neusiedl am See zu einem Brand an einem Wohnhaus. Rund 30 Feuerwehrleute standen im Einsatz und konnten das Feuer nach etwa 90 Minuten löschen. Verletzt wurde niemand.
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurden um 03:38 Uhr in Neusiedl am See die Sirenen ausgelöst. Die Feuerwehren Neusiedl am See, Weiden am See, Jois sowie die Drohne Nord der Freistadt Rust wurden zu einem Gebäudebrand der Alarmstufe B3 ins Ortszentrum alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand ein überdachter, offener Zubau eines Wohnhauses bereits in Flammen. Aufgrund der Lage vor Ort und der Brandausbreitung entschied der Einsatzleiter zunächst, die anrückenden Kräfte aus Jois, Weiden und Rust wieder abzubestellen.

Die Einsatzkräfte bekämpfen den Brand im Ortszentrum (Bildquelle: FF Neusiedl am See)
Während des ersten Löschangriffs unter Atemschutz zeigte sich jedoch, dass der betroffene Zubau mit einer aufwendigen Isolierung versehen war und die Wände teilweise doppelt verschalt waren. Dadurch gestaltete sich das Öffnen des bereits brennenden Dachstuhls deutlich schwieriger als erwartet. In weiterer Folge wurde daher die Feuerwehr Weiden zur Unterstützung und als Atemschutzreserve nachalarmiert. Insgesamt kamen vier Atemschutztrupps zum Einsatz, einige davon mehrfach.

Verletzte Personen gab es nicht. (Bildquelle: FF Neusiedl am See)
Zur Brandbekämpfung wurden auch sogenannte Fognails (Löschlanzen) eingesetzt. Dabei handelt es sich um hohle Stahllanzen mit feinen Austrittsöffnungen, die über einen Schlauch mit Wasser versorgt werden. Sie werden durch die Dachhaut getrieben, um in den dahinterliegenden Hohlräumen einen Wassernebel zu erzeugen und so die Brandbekämpfung zu unterstützen.
Kurz nach 05:00 Uhr konnte schließlich „Brand aus“ gemeldet werden. Verletzt wurde niemand.
Insgesamt standen rund 30 Feuerwehrmitglieder mit sieben Fahrzeugen im Einsatz, unterstützt von Polizei, Rettungsdienst und Energie Burgenland.
Gegen 07:30 Uhr rückten die letzten Kräfte nach den Reinigungs- und Versorgungsarbeiten im Feuerwehrhaus ein. Für viele begann danach – etwas müde, aber zufrieden über die erfolgreiche Hilfeleistung – der reguläre Arbeitstag.
Quelle der Nachricht: FF Neusiedl am See