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Lofer – Bergsteiger stürzt am Großen Ochsenhorn in den Tod

Redaktion Polizeiticker Österreich

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Ein Polizeihubschrauber mit der Kennung OE-BXM fliegt über eine felsige Berglandschaft bei klarem Himmel.
(Symbolbild) (Bildquelle: Heinz Hummel auf Pixabay)

Am Samstag, 3. Oktober 2026, kam es am Großen Ochsenhorn bei Lofer zu einem tragischem Unfall. Als sich ein Felsbrocken löste, stürzte ein 36-jähriger Bergsteiger rund 100 Meter in eine steile Rinne. Jede Hilfe kam zu spät.

Am Nachmittag des 3. Oktober 2026 kam es in Lofer zu einem tödlichen Alpinunfall. Ein 36-jähriger Bergsteiger aus Tschechien bestieg gegen 13 Uhr gemeinsam mit zwei Freunden das Große Ochsenhorn in Lofer.
Auf einer Seehöhe von rund 2.400 Metern versuchte der Tscheche zwei weitere Bergsteiger, welche sich ebenso im Aufstieg befanden, links zu überholen. Der Tscheche hielt sich dabei mit den Händen an einem großen Felsbrocken fest. In weiterer Folge brach das Gestein heraus und der Tscheche stürzte samt dem Felsbrocken rückwärts in die Tiefe. Dabei stürzte er rund 100 Meter in eine steile Rinne ab und erlitt tödliche Verletzungen.
Ein unbeteiligter Bergsteiger stieg sofort zum Verunfallten ab, wobei jedoch jede Hilfe zu spät kam. Die Besatzung des Notarzthubschraubers konnte somit nur noch seinen Tod feststellen.
Anschließend wurde der Verstorbene durch die Besatzung des Polizeihubschraubers geborgen. Die restlichen Bergsteiger wurden ebenfalls mit dem Polizeihubschrauber geborgen.
Quelle der Polizeinachricht: LPD Salzburg

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