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Leoben – Polizei und Universität setzen gemeinsam auf Prävention

Redaktion Polizeiticker Österreich

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In einem Hörsaal stehen drei Männer in blauen Uniformen bzw. Anzug vor Publikum und zeigen ein Zertifikat. Zahlreiche Studierende sitzen hinter ihnen.
Englischsprachige Workshops sollen Orientierung für den Alltag in Österreich geben. (Bildquelle: LPD Stmk/Martinelli)

Am Mittwoch, 16. September 2026, haben Polizei und Montanuniversität Leoben eine Sicherheitspartnerschaft gestartet. Vor allem internationale Studierende sollen in Workshops über österreichische Gesetze, Sicherheit und Anlaufstellen informiert werden.

Im Mittelpunkt stehen vor allem neu ankommende und internationale Studierende. Sie sollen frühzeitig wichtige Informationen über das Leben in Österreich, gesetzliche Grundlagen sowie gesellschaftliche Gepflogenheiten erhalten. Damit wollen Polizei und Universität Orientierung schaffen, Missverständnissen vorbeugen und zu einem sicheren und respektvollen Miteinander beitragen.
Eine Polizistin in Uniform lächelt in die Kamera, während ein Kollege unscharf im Vordergrund steht.
Polizei und Universität wollen mit Information Missverständnissen frühzeitig vorbeugen. (Bildquelle: LPD Stmk/Martinelli)
Vermittelt wird dies in englischsprachigen Workshops, die direkt am Campus stattfinden: „Uns ist es als Polizei wichtig, den Studentinnen und Studenten aufzuzeigen, an wen sie sich in unterschiedlichen Situationen wenden können, wenn sie Unterstützung oder Hilfe benötigen, und welche Kontaktwege dafür zur Verfügung stehen. Gleichzeitig möchten wir gezielt jene Themen aufgreifen, die unmittelbar mit dem studentischen Alltag verbunden sind – etwa rechtliche und sicherheitsrelevante Aspekte bei der Nutzung von Trendsportgeräten wie E-Scootern“, erklärt Stadt- und Bezirkspolizeikommandant Niklas Rebhandl.
Leoben – Polizei und Universität setzen gemeinsam auf Prävention
Die neue Kooperation richtet sich besonders an internationale Studierende. (Bildquelle: Redaktion Polizeiticker Österreich)

Workshops zum Semesterstart

Für Rebhandl liegt ein weiterer Mehrwert der Kooperation darin, dass die Studierenden auf diesem Wege eine gute Vertrauensbasis zur Polizei aufbauen. „Die Polizei genießt ein hohes Vertrauen innerhalb der Bevölkerung. Ein derart starkes Vertrauensverhältnis zur Exekutive ist aber international gesehen keine Selbstverständlichkeit. Studierende aus unterschiedlichen Ländern bringen unterschiedliche Erfahrungen und Vorstellungen im Umgang mit der Polizei mit“, betont Landespolizeidirektor Gerald Ortner.
Das kann auch der Leiter des Lehrstuhls für Aufbereitung Helmut Flachberger bestätigen. In der Vergangenheit habe es vereinzelt Situationen gegeben, die zu Missverständnissen im Kontakt mit der Polizei geführt hätten. Das war für ihn Anlass, die Sicherheitspartnerschaft mit der Polizei anzuregen. Künftig finden im Rahmen dieser Sicherheitspartnerschaft daher gleich zu Semesterbeginn Workshops statt, die eben derartigen Missverständnissen vorbeugen sollen.
Drei Männer in Uniform und ein weiterer Mann stehen hinter einem Tisch und sprechen, vermutlich während einer Pressekonferenz.
Die Sicherheitspartnerschaft ist Teil der Initiative GEMEINSAM.SICHER. (Bildquelle: LPD Stmk/Martinelli)

Prävention beginnt mit Information

Auch Rektor Peter Moser unterstreicht die Bedeutung der Zusammenarbeit: „Indem wir Studierende frühzeitig über Rechte und Pflichten, Ansprechstellen sowie Unterstützungsangebote informieren, schaffen wir Orientierung und Vertrauen. Unser gemeinsames Ziel ist klar: Studieren in Leoben soll bereichernd, inklusiv und sicher sein.“

Vernetzung für mehr Sicherheit

Die Montanuniversität Leoben zählt von nun an zu jenen Unternehmen, Institutionen und Organisationen, mit denen die Polizei bereits erfolgreich Sicherheitspartnerschaften pflegt. Sicherheitspartnerschaften sind ein zentraler Bestandteil des Projekts GEMEINSAM.SICHER. Die Initiative versteht sich als Drehscheibe zwischen Polizei, Institutionen und Bevölkerung und setzt auf regelmäßigen Austausch sowie gemeinsame Präventionsarbeit.
Quelle der Polizeinachricht: LPD Steiermark

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