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Kennelbach – Polizei prüft Vorfall bei Schießveranstaltung

Redaktion Polizeiticker Österreich

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Ein Abzeichen der österreichischen Polizei ist auf einer dunkelblauen Uniform zu sehen. Im Hintergrund befinden sich ein Gewässer und grüne Pflanzen.
Symbolbild (Bildquelle: Polizei Vorarlberg)

Nach Berichten über eine umstrittene Schießveranstaltung aus dem Jahr 2023 in Kennelbach hat die Landespolizeidirektion Vorarlberg eine dienstrechtliche Überprüfung eingeleitet.

Fotos einer Schießveranstaltung aus dem April 2023 in Kennelbach (Bezirk Bregenz) sorgen derzeit für öffentliche Kritik. Bei dem sogenannten Internationalen Verteidigungsschießen war eine leicht bekleidete Puppe mit dem Gesicht der damaligen SPÖ-Vorsitzenden Pamela Rendi-Wagner Teil einer inszenierten Kulisse. Daneben befand sich eine Figur, die den ehemaligen FPÖ-Politiker Heinz-Christian Strache darstellte.
An der Veranstaltung nahmen auch Exekutivbeamte teil. Die umstrittenen Figuren dienten nach bisherigen Berichten nicht als Schießziele. Bekannt wurden die Aufnahmen durch ihre Veröffentlichung im Kennelbacher Gemeindeblatt.
Die Landespolizeidirektion Vorarlberg distanziert sich ausdrücklich von der Darstellung. Die Landespolizeidirektorin erklärte dazu:
*„Ich als Landespolizeidirektorin und damit Leiterin der Landepolizeidirektion Vorarlberg distanziere mich ausdrücklich von der dargestellten Szene. Das auf dem medial kursierenden Foto ersichtliche Szenario, von dem die Landespolizeidirektion Vorarlberg keine Kenntnis hatte, wird als geschmacklos erachtet und auf das Strengste abgelehnt. Die Landespolizeidirektion Vorarlberg hat bereits Schritte zur dienstrechtlichen Überprüfung eingeleitet. Maßnahmen zur Sensibilisierung von allen Polizistinnen und Polizisten der Landespolizeidirektion Vorarlberg werden ergriffen.“ *
Landespolizeidirektorin Mag.a Uta Bachmann, MA
Die Landespolizeidirektion habe bereits Schritte zur dienstrechtlichen Überprüfung eingeleitet. Zudem sollen Maßnahmen zur Sensibilisierung aller Polizistinnen und Polizisten der Landespolizeidirektion Vorarlberg ergriffen werden.
Nach Angaben der Behörde war die Landespolizeidirektion nicht an der Organisation der Veranstaltung beteiligt. Eine mögliche Teilnahme von Polizeibeamten sei in deren Freizeit erfolgt.
Quelle der Polizeinachricht: LPD Vorarlberg / Hintergrund: ORF Vorarlberg, Der Standard.

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