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Imst – Auto prallt im Roppener Tunnel gegen Sattelzug

Redaktion Polizeiticker Österreich

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In einem Tunnel steht ein stark beschädigtes Auto, umgeben von mehreren Feuerwehrleuten in orangefarbenen Warnwesten. Diese sichern die Unfallstelle ab und beseitigen Trümmer von der Straße.
Der Pkw kollidierte im Roppener Tunnel mit einem Sattelzug. (Bildquelle: FF Silz)

Am Donnerstag, 2. Juli 2026, kam es im Roppener Tunnel auf der A12 zu einem Unfall. Ein Auto geriet im Gegenverkehrsbereich auf die Gegenfahrbahn und prallte gegen einen Sattelzug. Der Autofahrer wurde verletzt.

Am 2. Juli 2026, gegen 12:10 Uhr, fuhr ein 42-jähriger Weißrusse mit einem Sattelzug auf der A12 Inntalautobahn im Roppener Tunnel in Fahrtrichtung Bregenz. Gleichzeitig fuhr ein 60-jähriger Österreicher mit seinem PKW in die entgegengesetzte Richtung.
Aufgrund einer Baustelle wird im Bereich des Roppener Tunnels der gesamte Verkehr durch eine Tunnelröhre geführt. Aus bislang unbekannter Ursache kam der 60-jährige mit seinem PKW auf die Gegenfahrbahn und prallte gegen die Mitte des Sattelauflegers des entgegenfahrenden Sattelzuges. Der PKW geriet ins Schleudern und kam quer über die Fahrbahn zum Stillstand.
Ein silberner VW mit Frontschaden steht in einem Tunnel. Türen und Kofferraum sind offen, Wrackteile liegen auf der Straße.
Der Tunnel musste für die Aufräumarbeiten gesperrt werden. (Bildquelle: FF Silz)
Der PKW-Lenker zog sich dabei Verletzungen unbestimmten Grades zu und musste nach notärztlicher Erstversorgung vom Rettungsdienst in das Krankenhaus nach Zams verbracht werden. Der LKW-Lenker verblieb unverletzt. An beiden Unfallfahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.
Der Roppener Tunnel musste für die Dauer der Aufräumarbeiten bis ca. 14:00 Uhr für den Verkehr gesperrt werden. Eine östliche Umleitung wurde eingerichtet. Im Einsatz standen die freiwilligen Feuerwehren Silz (mit vier Fahrzeugen und 19 Einsatzkräften) sowie Imst (mit drei Fahrzeugen und 18 Einsatzkräften), der Straßenerhalter, die Rettung sowie die Polizei. Nach Abschluss der Erhebungen werden Berichte an die Staatsanwaltschaft Innsbruck und die Bezirkshauptmannschaft Imst erstattet.
Quelle der Polizeinachricht: LPD Tirol

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