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Hohenems – Schwerer Unfall von zwei Wingsuit-Springerinnen

09.05.2026 | 14:36

Redaktion Polizeiticker Österreich

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Zwei Wingsuit-Piloten, einer in orange, der andere in blau, fliegen über eine atemberaubende Berglandschaft mit schneebedeckten Gipfeln und Tälern.

Symbolbild Wingsuit Sprung (Bildquelle: Redaktion Polizeiticker, KI-generiert)

Bei einem Wingsuit-Sprung in Hohenems (AT) sind zwei Frauen schwer verletzt worden. Eine der Springerinnen stürzte nach einer Kollision in den Alten Rhein und erlitt lebensbedrohliche Verletzungen.

Kollision beim Wingsuit-Flug

Am Freitag, 09.05.2026, gegen 12:30 Uhr kam es nach einem Wingsuit-Sprung vom Flugplatz Hohenems-Dornbirn zu einem schweren Unfall.
Zwei Wingsuit-Springerinnen im Alter von 32 und 48 Jahren starteten gemeinsam mit 13 weiteren Fallschirmspringern mit einem Flugzeug zu einem Sprung aus rund 4.000 Metern Höhe über Grund.
Die 32-Jährige und ein weiterer Springer befanden sich in einem Parallelflug mit leichter Rechtskurve. Währenddessen näherte sich die 48-Jährige mit hoher Geschwindigkeit von hinten und kollidierte seitlich mit der 32-Jährigen.

32-Jährige verliert Bewusstsein und stürzt in den Alten Rhein

Durch den Zusammenstoß verlor die 32-jährige Schweizerin das Bewusstsein und konnte ihren Fallschirm nicht selbst öffnen. In weiterer Folge löste die automatische Schirmöffnung aus.
Beim Sinkflug berührte die Frau eine Hochspannungsleitung und stürzte anschließend in den Alten Rhein. Zwei Schwimmer brachten die Verletzte an das Ufer, wo sie vom Rettungsdienst erstversorgt wurde.
Die 32-Jährige erlitt lebensbedrohliche Verletzungen und wurde in das Krankenhaus Dornbirn eingeliefert. Ihr Zustand wurde als kritisch beschrieben.

Auch zweite Springerin schwer verletzt

Auch die 48-jährige Deutsche verlor infolge der Kollision kurzzeitig das Bewusstsein. Sie konnte ihren Hauptschirm jedoch noch selbst öffnen, eine kontrollierte Landung war ihr aber nicht mehr möglich.
Im Bereich des Modellautoclubs Hohenems streifte sie ebenfalls eine Hochspannungsleitung und prallte aus etwa zehn Metern Höhe auf den Boden.
Nach der Erstversorgung wurde sie mit schweren Verletzungen in das Landeskrankenhaus Feldkirch eingeliefert. Lebensgefahr bestand nach Angaben der Polizei nicht.

Ermittlungen laufen

Beide Frauen waren nach dem Unfall nur eingeschränkt ansprechbar und konnten zum Hergang keine Angaben machen.
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Feldkirch wurden die verwendeten Fallschirme und Gurtzeuge sichergestellt. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.
Quelle der Polizei-Nachricht: LPD Steiermark

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