Bei einem schweren Frontalunfall auf der B5 bei Großeberharts sind am Freitagmorgen, 9. Oktober 2026, zwei Autofahrer im Alter von 19 und 60 Jahren ums Leben gekommen. Beide Männer starben trotz Reanimationsversuchen noch an der Unfallstelle.
Nach ersten Erkenntnissen war ein 19-jähriger Lenker mit seinem Fahrzeug auf der B5 von Dimling in Richtung Pfaffenschlag unterwegs, als er aus bislang unbekannter Ursache rechts von der Fahrbahn abkam und ins Bankett geriet. In weiterer Folge verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, schleuderte auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort frontal mit dem entgegenkommenden PKW eines 60-jährigen Mannes.
Die Wucht des Zusammenstoßes war enorm
Beide Fahrzeuge wurden rund 50 Meter voneinander weg geschleudert und völlig zerstört. Das Fahrzeug des 60-jährigen kam auf der Beifahrerseite liegend im angrenzenden Feld zum Stillstand. Der Motor seines BMW X1 wurde aus dem Fahrzeug gerissen und kam mehrere Meter entfernt im Straßengraben zum Liegen.
An der Einsatzstelle bot sich den eintreffenden Einsatzkräften ein Bild der Verwüstung. Über die gesamte Unfallstelle waren Fahrzeugteile verstreut, die beiden Unfallfahrzeuge wurden massiv deformiert. Für die Feuerwehrmitglieder, Rettungs- und Notarztteams herrschte ein bedrückendes Bild. Die Einsatzstelle glich einem Trümmerfeld.
Die Feuerwehren verschafften sich umgehend Zugang zu den beiden eingeklemmten Fahrzeuglenkern und befreiten diese gemeinsam mit den Rettungs- und Notarztteams aus den schwer beschädigten Fahrzeugen. Unmittelbar nach der Menschenrettung wurden umfassende Reanimationsmaßnahmen eingeleitet.
Trotz des raschen und professionellen Zusammenwirkens aller Einsatzkräfte konnten die Leben der beiden Männer nicht mehr gerettet werden. Beide Lenker verstarben noch an der Unfallstelle an den Folgen ihrer schweren Verletzungen.
Die B5 war während des Einsatzes gesperrt, eine Umleitung erfolgte durch die Ortschaft von Großeberharts. Die 28 eingesetzten Feuerwehrmitglieder der Feuerwehren Großeberharts, Pfaffenschlag und Kleingöpfritz wurden im Anschluss von Feuerwehr-Peers betreut. Sie kommen nach belastenden Ereignissen zur Betreuung von Feuerwehrmitgliedern zum Einsatz.
Neben den Feuerwehren waren das Rote Kreuz, der Notarzthubschrauber, ein örtlicher Arzt sowie die Polizei am Unfallort.
Quelle der Nachricht: Bezirksfeuerwehrkommando Waidhofen an der Thaya