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Graz – Passant rettet Mutter und Kind aus Teich

Redaktion Polizeiticker Österreich

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Ein Polizeiauto steht in einer Garage. Es hat das Blaulicht eingeschaltet und die Frontlichter sind ebenfalls an.
(Symbolbild) (Bildquelle: Polizei Steiermark)

Am Donnerstag, 24. September 2026, stürzte ein zweijähriger Bub in Graz in einen Teich. Seine Mutter geriet beim Rettungsversuch selbst in Not. Ein Passant reagierte geistesgegenwärtig und rettete beide.

Gegen 12:30 Uhr wurde die Polizei zu einem Rettungseinsatz in den Oeverseepark in Graz gerufen. Beim Eintreffen der Polizeistreife waren die Bergungsmaßnahmen bereits abgeschlossen. Das Rettungsteam und ein Notarzt übernahmen die Erstversorgung des Zwei-Jährigen sowie seiner 31-jährigen Mutter im Rettungswagen. Beide Personen standen unter erheblichem Schock, blieben nach ersten Erkenntnissen jedoch glücklicherweise ohne schwere Verletzungen.

Sturz in den Teich und Notlage der Mutter

Nach Angaben der 31-jährigen Mutter war diese mit ihren zwei Kindern im Park unterwegs. Im Bereich des Teiches sei der zweijährige Sohn beim Spielen am Ufer ausgerutscht und in das Wasser gestürzt. Die Mutter schrie um Hilfe und sprang daraufhin in den Teich, um das Kind zu bergen. Da die Frau nicht schwimmen kann, geriet sie im tiefen Wasser selbst in Not und geriet mit dem Kopf unter die Wasseroberfläche.

Geistesgegenwärtige Rettung durch Passanten

Ein Passant wurde durch Hilferufe auf den Vorfall aufmerksam. Der Mann sprang umgehend in den Teich. Es gelang ihm, sowohl den zweijährigen Buben als auch die bereits unter Wasser geratene Mutter zu fassen, sicher aus dem Teich zu ziehen und am Ufer an die wenig später eintreffenden Rettungskräfte zu übergeben.
Quelle der Polizeinachricht: LPD Steiermark

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