In der Nacht auf Samstag, 25. Juli 2026, endete eine Verfolgungsfahrt durch Graz mit einem Unfall. Zwei junge Fahrzeuginsassen wurden verletzt. Die Polizei stellte zudem gestohlene Kennzeichen, Suchtmittel und eine verbotene Waffe sicher.
Kurz vor 1.00 Uhr führte eine Polizeistreife im Bereich des St.-Peter-Gürtels Geschwindigkeitskontrollen durch. Dabei wurde ein Pkw mit überhöhter Geschwindigkeit gemessen. Als die Polizisten das Fahrzeug anhalten wollten, missachtete der Lenker die Anhaltezeichen und flüchtete in Richtung Stadtzentrum.
Während der Flucht missachtete der 19-Jährige mehrfach das Rotlicht von Verkehrsampeln und gefährdete durch riskante Fahrstreifenwechsel sowie Überholmanöver andere Verkehrsteilnehmer. Auch einschreitende Polizeibedienstete wurden bei mehreren Versuchen, das Fahrzeug anzuhalten, gefährdet.
Mehrere Polizeistreifen errichteten schließlich im Bereich der Merangasse eine Straßensperre. Dabei fuhr der Lenker mit seinem Fahrzeug frontal auf einen Polizeistreifenwagen zu und lenkte erst unmittelbar davor über den Gehsteig aus. Kurz darauf prallte der Pkw gegen eine Bushaltestelle und kam zum Stillstand. Der 19-jährige Lenker sowie sein 17-jähriger Beifahrer, beide aus Graz, wurden dabei leicht verletzt.
Im Zuge der weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass die am Fahrzeug angebrachten Kennzeichen als gestohlen gemeldet waren. Zudem stellten Polizisten im Fahrzeug Suchtmittel sowie eine verbotene Waffe sicher. Die beiden Grazer werden angezeigt.
Quelle der Polizeinachricht: Polizei Steiermark - Presse