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Göfis – Zwei Festnahmen nach versuchtem Mord

Redaktion Polizeiticker Österreich

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Eine Hand hält Handschellen in der Nähe eines Polizeifahrzeugs. Auf dem Fahrzeug ist der Schriftzug 'Polizei' sichtbar.
(Symbolbild) (Bildquelle: LPD Steiermark)

Die Polizei hat nach monatelangen Ermittlungen wegen eines versuchten Mordes in Göfis zwei Tatverdächtige festgenommen. Dem Vorfall soll ein Streit im Zusammenhang mit einem Suchtgiftgeschäft vorausgegangen sein. Bei Hausdurchsuchungen wurden Waffen, Drogen und Bargeld sichergestellt.

Im Zusammenhang mit einem Vorfall vom 23.11.2025, bei dem es gegen 20:15 Uhr auf der L50 Walgaustraße in Göfis, auf Höhe der Hausnummer 82, zu einem Verkehrsunfall mit Sachschaden und anschließender Fahrerflucht gekommen war, konnten nun zwei Tatverdächtige ausgeforscht und festgenommen werden.

Aus fahrendem Auto geschossen

Die Ermittlungen des Landeskriminalamtes Vorarlberg ergaben, dass dem Verkehrsunfall eine Auseinandersetzung zwischen den Insassen der beiden beteiligten Fahrzeuge im Zusammenhang mit einem Suchtgiftgeschäft auf einem Parkplatz in Rankweil vorausgegangen war. Während der anschließenden Fahrt in Richtung Göfis gab der Lenker des nachfahrenden Fahrzeuges mehrere Schüsse mit einer Pistole auf das vorausfahrende Fahrzeug ab. Dabei wurde niemand verletzt.

Hausdurchsuchungen und Festnahmen

Nach umfangreichen und intensiven Ermittlungen wurden am 08.07.2026 aufgrund gerichtlicher Anordnungen insgesamt vier Hausdurchsuchungen in Hohenems und Bludenz durchgeführt. Dabei konnten zwei Beschuldigte festgenommen werden. Im Zuge der Durchsuchungen stellten die Einsatzkräfte mehrere Schusswaffen sowie eine größere Menge Suchtmittel und Bargeld sicher.
Der 32-jährige Hauptbeschuldigte zeigte sich hinsichtlich der Schussabgabe geständig. Er wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft in die Justizanstalt Feldkirch eingeliefert. Der 38-jährige Zweitbeschuldigte wird nach dem Suchtmittelgesetz auf freiem Fuß angezeigt.
Die Ermittlungen des Landeskriminalamtes Vorarlberg dauern an. Die weitere Medienarbeit wird von der Medienstelle der Staatsanwaltschaft Feldkirch durchgeführt.
Quelle der Polizeinachricht: Polizei Vorarlberg - Presse

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