Gaschurn/Gargellen – Sechs Wanderer aus alpinen Notlagen gerettet
Redaktion Polizeiticker Österreich
Am Mittwoch, 29. Juli 2026, gerieten in Gaschurn und Gargellen zwei Wandergruppen in alpine Notlagen. Ein Polizeihubschrauber barg insgesamt sechs Personen unverletzt aus unwegsamem Gelände.
Am Mittwoch, dem 29. Juli 2026, gegen 16:50 Uhr, gerieten zwei Wanderer aus Deutschland im Bereich des Plattenjochs in Gaschurn in eine alpine Notlage.
Sie waren vom Madlenerhaus über die Saarbrücker Hütte in Richtung Tübinger Hütte unterwegs. Kurz unterhalb des Plattenjochs verloren sie die weiß-blauen Wegmarkierungen aus den Augen und kamen vom markierten Wanderweg ab. In weiterer Folge gerieten sie in schroffes, unwegsames Gelände, aus dem sie weder selbstständig auf- noch absteigen konnten.
Nach Absetzen eines Notrufs wurden sie von der Besatzung des Polizeihubschraubers Libelle Vorarlberg mittels 20-Meter-Tau unverletzt geborgen.
Alpine Notlage am Schafberg in Gargellen
Am 29.07.2026 gegen 14:00 Uhr geriet eine vierköpfige Familie aus Deutschland im Bereich des Schafbergs in Gargellen in eine alpine Notlage.
Die Eltern waren gemeinsam mit ihren beiden Kindern im Alter von vier und zwei Jahren von der Bergstation der Schafbergbahn auf dem unteren Wanderweg in Richtung Gafierjoch unterwegs.
Im Bereich des Schafbergsees verließ die Familie den markierten Wanderweg, um zum oberhalb verlaufenden Wanderweg in Richtung Gargellner Köpfe aufzusteigen. In einer steilen, mit Gras und Geröll durchsetzten Rinne, rund 20 Meter unterhalb des Wanderweges, konnten sie ihren Weg weder gefahrlos fortsetzen noch über die Aufstiegsroute zurückkehren.
Die Familie setzte daraufhin einen Notruf ab. Die Besatzung des Polizeihubschraubers Libelle Vorarlberg barg die vier Personen mittels 20-Meter-Tau unverletzt aus ihrer Notlage.
Quelle der Polizeinachricht: LPD Vorarlberg