Fürstenfeld – Ein Toter nach Brand einer bewohnten Holzhütte
Redaktion Polizeiticker Österreich
In Fürstenfeld ist eine bewohnte Holzhütte nahezu vollständig abgebrannt. Während der Löscharbeiten explodierten Gaskartuschen. Die Feuerwehr fand eine tote Person.
Bei einem Brand im Fürstenfelder Ortsteil Mühlbreiten im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld ist am Mittwochabend, 28. Oktober 2026, eine Person ums Leben gekommen.
Gegen 18.30 Uhr hörten Nachbarn einen lauten Knall. Als sie nach der Ursache sahen, entdeckten sie eine brennende Holzhütte auf dem Grundstück eines 63-jährigen Mannes und alarmierten die Feuerwehr.
Die Hütte wurde vom Grundstückseigentümer zu Wohnzwecken genutzt.
Rund 30 Feuerwehrkräfte im Einsatz
Die Freiwilligen Feuerwehren Fürstenfeld und Übersbach rückten mit insgesamt rund 30 Einsatzkräften zum Brandort aus.
Zunächst versuchten die Feuerwehrleute, eine Ausbreitung der Flammen auf die Umgebung zu verhindern. Anschließend bekämpften sie das Feuer mit mehreren Löschleitungen.
Während der Löscharbeiten stellte sich heraus, dass sich mehrere Gasflaschen in der brennenden Hütte befanden. Im Verlauf des Brandes explodierten mehrere Gaskartuschen.
Trotz des Feuerwehreinsatzes wurde das Gebäude nahezu vollständig zerstört.
Feuerwehr entdeckt leblose Person
Als die Einsatzkräfte in die ausgebrannte Hütte vordringen konnten, fanden sie eine tote Person.
Der Leichnam wurde geborgen. Die Staatsanwaltschaft Graz ordnete eine Obduktion an.
Die Identität der verstorbenen Person konnte bislang nicht zweifelsfrei geklärt werden. Ob es sich um den 63-jährigen Grundstückseigentümer handelt, ist daher noch offen.
Drohne unterstützt Löscharbeiten
Die Feuerwehr Übersbach setzte während des Einsatzes eine Drohne ein, um sich einen Überblick über die Brandstelle zu verschaffen.
Mithilfe der Luftaufnahmen konnten die Einsatzkräfte Bereiche erkennen, in denen weiterhin hohe Temperaturen herrschten. Die gewonnenen Informationen unterstützten die Einsatzleitung bei der weiteren Brandbekämpfung.
Technischer Defekt als mögliche Brandursache
Noch in der Nacht begannen Ermittler der Polizei mit der Untersuchung der Brandstelle. Am Donnerstag wurden die Arbeiten fortgesetzt.
Das Landeskriminalamt Steiermark untersuchte die Brandursache gemeinsam mit einem Sachverständigen der Landesstelle für Brandverhütung.
Dabei lokalisierten die Ermittler den Ausgangspunkt des Feuers im Bodenbereich der Holzhütte. Nach bisherigen Erkenntnissen kann nicht ausgeschlossen werden, dass ein technischer Defekt an einer stromführenden Leitung den Brand ausgelöst hat.
Hinweise auf eine vorsätzliche Brandlegung wurden nicht festgestellt.
Ermittlungen dauern an
Die genaue Brandursache ist noch nicht abschließend geklärt.
Auch die Ermittlungen zur Identität der verstorbenen Person und zur Höhe des entstandenen Sachschadens dauern an.
Quelle der Polizeinachricht: Landespolizeidirektion Steiermark und Bereichsfeuerwehrverband Hartberg-Fürstenfeld