Dürrenstein – Familie gerät bei Skitour in alpine Notlage
Redaktion Polizeiticker Österreich
Am 19. Februar 2026 geriet eine vierköpfige Gruppe bei einer Skitour am Dürrenstein (Bezirk Scheibbs) in alpine Notlage. Wegen Wetter, Neuschnee und Panik unterhalb des Gipfels musste die Bergrettung ausrücken. Alle Personen konnten unverletzt gerettet werden.
Ein 50-jähriger Vater startete am 19. Februar 2026, gegen 06:00 Uhr, gemeinsam mit seinen beiden Töchtern (17 und 21 Jahre) sowie dem 22-jährigen Freund der älteren Tochter eine Tour mit Langlaufskiern auf den Dürrenstein im Bezirk Scheibbs.
Die Route führte über den Höllgraben zur Ybbstalerhütte weiter in Richtung Gipfel. Etwa 100 Höhenmeter unterhalb des Gipfels gerieten die beiden Töchter wegen steiler Abbrüche in Panik, woraufhin der Vater gegen 18:45 Uhr den Notruf absetzte.
Infolge der widrigen Wetterverhältnisse und bis zu einem Meter Neuschnee gelangten die 16 Einsatzkräfte der Bergrettung sowie zwei Bedienstete der Alpinen Einsatzgruppe der Polizei gegen 22:50 Uhr zu den vier in Bergnot geratenen tschechischen Staatsbürgern.
Der Abstieg erfolgte über die Legsteinhütte und die Ybbstalerhütte, wobei eine Person teilweise getragen werden musste. Um 02:30 Uhr erreichten die Personen wieder ihren Ausgangspunkt.
Da sowohl die Tourenplanung als auch die Ausrüstung und das Zeitmanagement mangelhaft gewesen sein dürften, wird die Verrechnung des Einsatzes derzeit geprüft.
Quelle der Polizeinachricht: LPD Niederösterreich