Feuerwehr und Polizei reagierten schnell auf einen Brandalarm in einer Wohnhausanlage in Scheibbs. (Bildquelle: Philipp Pflügl / BFKDO Scheibbs )
In Scheibbs retteten zwei Polizisten einen 52-jährigen Mann aus einer stark verrauchten Wohnung und retteten ihm dadurch vermutlich das Leben. Ursache war eine brennende Matratze, die vermutlich durch einen Zigarettenstummel in Brand geraten war.
Bedienstete der Polizeiinspektion Scheibbs wurden am 3. Juni 2026, gegen 13.15 Uhr, zu einer Wohnhausanlage in Scheibbs gerufen, da Hausbewohner einen ausgelösten Brandmelder hörten, jedoch die genaue Örtlichkeit nicht eruieren konnten.
Brandmeldung und schnelle Reaktion
Die Polizistin und der Polizist konnten den Warnton des akustischen Brandmelders einer Wohnung im 2. Stock zuordnen. Da der dringende Verdacht bestand, dass es im Inneren der Wohnung zu einem Brandereignis gekommen sei und auf Läuten, Klopfen und Rufe keine Reaktion erfolgte, öffneten die Beamten die Wohnungstür. Sofort qualmte beißender Rauch aus der Wohnung und die Polizeibediensteten konnten eine Person in der Küche wahrnehmen.
Rettung des Mannes
Sie begaben sich in gebückter Haltung in die Küche und konnten den 52-jährigen benommenen, aber noch ansprechbaren Mann aus der Wohnung retten. Auch schütteten die beiden noch mit einem Topf Wasser auf eine Matratze, auf der sich ein brennender Zigarettenstummel befand. Danach verständigten die beiden Polizeibediensteten Feuerwehr und Rettung. Ein Betreten der Wohnung war wegen der Rauchentwicklung nicht mehr möglich.
Einsatz der Feuerwehr
Der 52-Jährige wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung durch den Rettungsdienst in das Landesklinikum Scheibbs verbracht. Die anschließend eingetroffenen Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Scheibbs gingen mit schwerem Atemschutz in die Wohnung und führten die Löscharbeiten an der brennenden bzw. glosenden Matratze im Schlafzimmer sowie die Belüftung der Wohnung durch.
Quelle der Polizeinachricht: Polizei Niederösterreich - Presse