Bezirk Ried – Mann erschießt Ehefrau und verletzt sich selbst
Redaktion Polizeiticker Österreich
(Symbolbild) (Bildquelle: Myriams-Fotos auf Pixabay)
Am Samstag, 18. April 2026, kam es im Bezirk Ried zu einem Tötungsdelikt mit anschließendem Selbstmordversuch. Ein 83-Jähriger erschoss seine Ehefrau und verletzte sich danach selbst schwer. Der Mann wurde ins Krankenhaus gebracht.
Ein 83-Jähriger aus dem Bezirk Ried holte am Abend des 17. April 2026 seine 77-jährige Ehefrau vom Pflegeheim ab und brachte sie nach Hause. In den Morgenstunden des 18. April 2026 dürfte der Mann seine Gattin mit einer Faustfeuerwaffe erschossen haben.
Anschließend wollte er sich selber erschießen, was jedoch misslang. Vor der Tat hinterließ der 83-Jährige im Postkasten seiner Nachbarn ein Testament und einen handgeschriebenen Zettel, mit der Bitte, die Polizei zu verständigen. Als die Nachbarn kurz vor 10 Uhr Nachschau hielten, sahen sie den am Kopf stark blutenden 83-Jährigen in seinem Wohnhaus und verständigten sofort die Einsatzkräfte.
Nach der Erstversorgung wurde der Mann in ein Linzer Krankenhaus gebracht. Bei der Durchsuchung des Einfamilienhauses fanden die ermittelnden Beamten am Esstisch sämtliche Dokumente und Testamente für die Verlassenschaft.
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Ried wird der Mann, sobald es sein Gesundheitszustand zulassen sollte, in die Justizanstalt Ried eingeliefert.
Quelle der Polizeinachricht: LPD Oberösterreich