Feuerwehrleute bekämpfen den nächtlichen Hausbrand. (Bildquelle: FF der Stadt Perg)
Am Mittwoch, 29. April 2026, brach im Bezirk Perg ein Brand in einer Maschinenhalle aus. Zwei Männer erlitten Rauchgasvergiftungen, rund 200 Schweine blieben unverletzt.
Bei einem landwirtschaftlichen Objekt im Bezirk Perg ereignete sich am 29. April 2026 gegen 20:10 Uhr ein Brand. Beim Brandobjekt selbst handelte es sich um eine freistehende Maschinenhalle, die nicht mit dem Wohngebäude verbunden war. Aus bislang unbekannter Ursache kam es darin zu einem Brand, der durch einen installierten Rauchmelder von den Hauseigentümern frühzeitig erkannt werden konnte.
Die 22-jährige Tochter des Hauses alarmierte umgehend die Feuerwehr. In der Zwischenzeit versuchte der 24-jährige Sohn den Brand mittels Feuerlöscher zu bekämpfen. Dies blieb jedoch ohne Erfolg, weshalb er mit seinem 58-jährigen Vater die Landmaschinen im Gebäude in Sicherheit brachte.

Eine Maschinenhalle im Bezirk Perg geriet in Brand, konnte jedoch dank eines Rauchmelders frühzeitig entdeckt werden. (Bildquelle: FF der Stadt Perg)
Insgesamt waren 15 Feuerwehren mit 170 Einsatzkräften vor Ort und führten einen umfangreichen Löschangriff unter Atemschutz durch. Der Hauseigentümer und sein Sohn wurden medizinisch versorgt und mit dem Verdacht einer Rauchgasvergiftung in ein Linzer Krankenhaus gebracht.

Die Tiere auf dem Hof blieben unverletzt. (Bildquelle: FF der Stadt Perg)
Die restlichen Familienmitglieder wurden durch das KIT betreut. Im landwirtschaftlichen Hof befanden sich ebenso rund 200 Schweine, die durch den Brand nicht verletzt worden sind. Durch den Einsatzleiter der Feuerwehr konnte um 21:50 Uhr "Brand aus" gegeben werden. Die Ermittlungen zur Brandursache folgen.