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Bach im Lechtal – 17-Jähriger stürzt bei Bergtour ab

Bach im Lechtal – 17-Jähriger stürzt bei Bergtour ab

02.01.2026 | 07:48

Redaktion Polizeiticker Österreich

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Bach im Lechtal – 17-Jähriger stürzt bei Bergtour ab

(Symbolbild) (Bildquelle: Heinz Hummel auf Pixabay)

Am Neujahrstag geriet ein 17-jähriger Wanderer bei einer Bergtour bei Bach in Tirol vom Weg ab und stürzte rund 140 Meter ab. Er wurde nach einer umfangreichen Suchaktion verletzt geborgen und mit dem Hubschrauber ins BKH Reutte geflogen.

Am 01.01.2026 brach ein 17-jähriger Belgier zu einer Bergtour auf, die ihn von Bach auf den Lachenkopf führte. Gegen 13:00 Uhr erreichte er den Gipfel des Lachenkopfes und setzte seine Tour in Richtung Bernhardseckhütte fort.
Im Bereich der Eggmähder zweigte der Wanderer in Richtung Tal ab. Aus bislang unbekannter Ursache geriet er vom markierten Weg ab und stürzte/rutschte über extrem steiles Gelände rund 140 Höhenmeter in das Modertal ab, und kam verletzt im Bachbett zum Liegen. Durch den Absturz zog er sich Verletzungen unbestimmten Grades am Knie sowie am Sprunggelenk zu, wodurch er nicht mehr in der Lage war, sich fortzubewegen.
Gegen 15:40 Uhr setzte er einen Notruf ab, konnte jedoch der Leitstelle Tirol, aufgrund fehlender präziser Angaben, den genauen Aufenthaltsort nicht bestimmt mitteilen. Zudem war sein Mobiltelefon nach dem Absetzen des Notrufs nicht mehr erreichbar. Die Leitstelle Tirol alarmierte umgehend die Bergrettung Elbigenalp sowie die Alpinpolizei Reutte, woraufhin eine Suchaktion eingeleitet wurde.
Um 16:30 Uhr wurde die Suche durch einen Hubschrauber des BMI unterstützt, welcher die Suche aufgrund einbrechender Dunkelheit gegen 17:30 Uhr abbrechen musste. Die Bergrettung setzte daraufhin die Suche mittels Drohnenteams der Bergrettungen Ehrwald und Reutte fort, die das schwer zugängliche Gelände absuchten. Angesichts der schwierigen Bedingungen forderte die Bergrettung außerdem einen NAH zur Unterstützung an.
Zur Verstärkung der Suche wurde auch ein weiterer Polizeihubschrauber angefordert. Um 18:10 Uhr konnte der NAH den Vermissten schließlich ausfindig machen. Nach der Lokalisierung wurde er mittels Seilwinde geborgen und in das BKH Reutte geflogen. Im Einsatz standen die Bergrettung Elbigenalp mit 17 Personen, die Bergrettungen Ehrwald und Reutte mit 5 Personen (Drohnen), 5 Bergrettungshundeführer, zwei unterschiedlich ausgerüstete Polizeihubschrauber und ein NAH.
Quelle der Polizeinachricht: LPD Tirol

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