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Altenmarkt – Mann zündet nach Streit Haus seines Ehegatten an

Redaktion Polizeiticker Österreich

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Das Bild zeigt ein stark beschädigtes Haus bei Nacht mit Flammen im Inneren und Rauchentwicklung. Feuerwehreinsatzkräfte löschen den Brand.
Der Brand zerstörte das Wohnhaus in Altenmarkt vollständig. (Bildquelle: FF Gaubitsch)

Am Samstag, 29. August 2026, kam es in Altenmarkt zu einem Brand, bei dem ein Wohnhaus völlig zerstört wurde. Ein 40-Jähriger meldete selbst der Polizei, das Haus seines Ehemannes angezündet zu haben. Als Motiv nannte er einen Streit.

Am 29. August 2026, um 03.40 Uhr meldete ein 40-jähriger lettischer Staatsbürger via Polizeinotruf 133, dass er in Altenmarkt, Bezirk Mistelbach, das Haus seines Ehegatten in Brand gesetzt habe.
Aus diesem Grund wurde über die Landesleitzentrale die Feuerwehr alarmiert und Bedienstete der Polizeiinspektion Laa an der Thaya zur Einsatzadresse entsandt.
Beim Eintreffen stellten die Polizisten fest, dass der Dachstuhl in Vollbrand stand. Es konnte erhoben werden, dass sich keine Personen im Brandobjekt aufhielten und somit auch niemand verletzt wurde.
Ein Haus steht bei Nacht in Flammen, das Dach ist von Feuer und Rauch bedeckt. Zwei Einsatzkräfte in Schutzkleidung sind vor Ort.
Beim Eintreffen der Polizei stand der Dachstuhl bereits in Vollbrand. (Bildquelle: FF Gaubitsch)
Nach einer eingeleiteten Fahndung konnte der Beschuldigte von Bediensteten der Polizeiinspektion Staatz zwischen Altenmarkt und Ungersdorf auf einem Feldweg angehalten und festgenommen werden.
Die weitere Amtshandlung wurde vom Landeskriminalamt Niederösterreich, Ermittlungsbereich Brand, übernommen. Am 29. August 2026 wurde gemeinsam mit dem Bundeskriminalamt die Brandursachenermittlung durchgeführt, wobei eine subjektive Einbringung einer Zündquelle als Brandursache erhoben wurde.
Mehrere Feuerwehrleute in Schutzkleidung sind vor einem brennenden Gebäude im Einsatz. Schläuche liegen auf dem Boden, während das Feuer im Hintergrund sichtbar ist.
Der entstandene Schaden dürfte im sechsstelligen Eurobereich liegen. (Bildquelle: FF Gaubitsch)
Durch den Brand wurde das Wohnhaus vollkommen zerstört. Die genaue Schadenssumme ist noch nicht bekannt, es dürfte sich aber um einen niedrigen 6-stelligen Eurobetrag handeln. Der zum Zeitpunkt der Tat offensichtlich stark alkoholisierte Beschuldigte verweigerte die Vernehmung, gab bei der Befragung jedoch an, brennbare Gegenstände mit einem Feuerzeug entzündet zu haben. Als Grund gab er Streit mit seinem Ehemann an.
Die Staatsanwaltschaft Korneuburg ordnete die Einlieferung des Beschuldigten in die Justizanstalt Korneuburg an.
Quelle der Polizeinachricht: LPD Niederösterreich

Kategorien:

Feuerwehr
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